Am Landwehr- und am Seggewiesenwall stehen neue Bänke. Damit wurde an beiden beliebten Osterburger Wanderwegen das Erscheinungsbild deutlich verbessert.

Osterburg l Die Wege machen sich fit für die Frühjahrs- und Wanderzeit. Die alten, teilweise desolaten und kaum noch als Sitzgelegenheiten nutzbaren Bänke am Landwehrwall sind verschwunden und durch neu aufgebaute ersetzt worden. Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz und Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose bedankten sich am Donnerstag bei der Umwelt- und Landschaftssanierung Altmark, in deren Holzwerkstatt in Osterburg die Holzbänke neu aufgearbeitet beziehungsweise neu entstanden sind.

"Sie haben einen komplett neuen Aufbau und ein Untergestell aus Eiche, das auch für die Haltbarkeit spricht", verwies Norman Zuchold, Leiter des Osterburger Bereiches der Umwelt- und Landschaftssanierung, auf die neuen Ruhezonen. Der Landwehrwall wurde mit zehn neuen Sitzbänken ausgestattet. Und auch im Seggewiesenwall im östlichen Bereich der Stadt bereichert ein neues Bänke-Trio das äußere Erscheinungsbild. Am Donnerstagnachmittag erfolgte dort sozusagen die offizielle Einweihung: "Der Tag hätte auf jeden Fall besseres Wetter verdient", sagte Klaus-Peter Gose in Bezug auf das am Nachmittag einsetzende Schnee-Griesel-Wetter. Denn bei den Verantwortlichen herrschte auf alle Fälle ob der neuen Situation eitel Sonnenschein.

Gose lobte die Unkompliziertheit bei der Lösung des Problemes und die Kompetenz des Partners. Zusammen mit seinem Stellvertreter Wolfgang Tramp überreichte er im Namen des Osterburger Ortschaftsrates einen Gutschein, der in der Fleischerei Kiebach einzulösen ist, an Zuchold. Auch Schulz freute sich über die schnelle Reparatur beziehungsweise den Neubau der Holzbänke und hofft, mehrere Projekte dieser Art zusammen mit dem Unternehmen auf den Weg bringen zu können. Die Hansestadt Osterburg ist an der Umwelt- und Landschaftssanierung beteiligt, das aktuell beispielsweise auch für die Bepflanzung einiger Bäume in der Stadtrandsiedlung verantwortlich zeichnet.

Schnelle Lösung herbeigeführt

Der Einheitsgemeinde-Bürgermeister brachte das Bänke-Projekt ins Rollen. Anfang Februar setzte er sich mit dem Ortschaftsrat und dem Unternehmen in Verbindung, um eine schnelle Lösung herbeizuführen. Im Landwehrwall waren von 14 befindlichen Bänken gerade einmal zwei noch im guten Zustand.