Krumke (fsc) l Zum 15. Mal hatte der Dorfverein Krumke die Bewohner des Dorfes und darüber hinaus zum Donnerstag zum geselligen Traditions-Osterfeuer eingeladen. So traf man sich an gewohnter Stelle im Krumker Park, um Hallo und ein paar Worte mehr zusagen. Dort, am Brennort, hatten fleißige Hände einen großen Haufen Gehölzschnitt zusammengekarrt und ordentlich gestapelt. Ziemlich oben auf lag auch ein knochentrockener Weihnachtsbaum. Das Brennmaterial stammte von Pflegearbeiten im Park und von den Bewohnern des Dorfes.

Mit ein wenig Mühe wollte "Brennmeister" Ralf Hoppe zunächst das Gesträuch mittels Papier, Tannenzapfen und mitgebrachtem trockenen Holz zum Entflammen bringen. Doch es gelang nicht nach seinen Vorstellungen, und er nahm schließlich den Gasbrenner zur Hilfe. Damit ging es dann ganz fix.

Mitglieder des Dorfvereins hatten eine Versorgungsstrecke aufgebaut mit Würstchen vom Grill und diversen Getränken. Im Laufe des Abends, angelockt von der Feuersäule, fanden sich immer mehr Besucher ein, auch aus umliegenden Orten wie Zedau, Krevese und Osterburg.

Nicht immer sei das Osterfeuer so glatt verlaufen wie in diesem Jahr, erzählte Vereinsvorsitzender Frank Ende schmunzelnd der Volksstimme. "Vor sechs oder sieben Jahren mussten wir es sogar ausfallen lassen, weil es mächtig geschneit hatte. Ein anderes Mal wollte das Holz nicht anbrennen, weil es zu feucht war, und als es dann endlich brannte, waren viele Besucher schon wieder gegangen. Und zum Dritten, schließlich, habe sich ein krimineller Vorfall ereignet: Man stahl uns kurz vorher das Bier. Wir haben es wieder bekommen, doch die Polizei wollte es auf Grund unserer Anzeige erst einmal beschlagnahmen. Na, ja Ende gut, alles gut." (Nicht dass jetzt jemand ein Wortspiel mit Eigenlob vermutet.)

An dieser Stelle will Frank Ende mal ein Dankeschön in Richtung Rathaus loswerden - "wo man uns immer nach den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützt, sei es bei Festen oder zu anderen Anlässen", betonte der Dorfvereinsvorsitzende das gute Verhältnis zur Stadt.