Osterburg (nm). Die 53 Schülerinnen und Schüler der drei zwölften Klassen des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums stehen kurz vor dem Abitur. Lernstress und die Vorbereitung auf die Prüfungen spielten gestern aber keine Rolle - die Jugendlichen nutzten stattdessen ihren letzten Unterrichtstag, um sich auf spaßige Weise von ihren Lehrern und jüngeren Mitschülern zu verabschieden. Unter Federführung von Lena Ahrends und Rosario Raulin hatten die Zwölftklässler dafür ein frei an die Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" angelehntes Programm auf die Beine gestellt. Unter dem Titel "Irrenanstalt sucht den MAG-Superstar" (MAG steht für Markgraf-Albrecht-Gymnasium) standen mehrere Lehrer und Jugendliche auf der Bühne, um mit eigenen Beiträgen die Gunst einer aus den Schülern Anna-Maria Fischer, Johannes Steinke und Lehrer Hartmut Müller bestehenden Jury zu gewinnen. So zeigten mehrere Sportlehrer in Weihnachtsmann-Verkleidung einen flotten Tanz. Uwe Schmidt verwandelte sich in "Papa Schlumpf" und gab mit Unterstützung zahlreicher weiterer Schlümpfe (Schüler aus der 12b) das Schlumpflied zum Besten. Selbst für die bei so einer Show obligatorischen Werbe-Einlagen zeichneten Lehrer verantwortlich. Birgit Janusczok und Marion Beutel versuchten dabei unter anderem, ein Englisch-Wörterbuch zu verhökern. Die Schülerband "Bob and the Retarded" (Sänger der Gruppe ist Peter van Meegen aus der 12. Klasse) sorgte mit einem Song für Stimmung. Zum besten Auftritt wurde von der Jury aber der Beitrag der Lehrer Volker Schütte und Renate Heinemann-Bollfraß gewählt. Mit Unterstützung ihres Kollegen Mathias Fritze stellten Schütte und Heinemann-Bollfraß mehrere "gar schröckliche" Geschichten aus dem "Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann nach. Als Komparsen, die den "Hans guck in die Luft", den "bösen Friederich", den "Daumenlutscher" oder den "fliegenden Robert" darstellten, mussten mehrere Schüler herhalten, die die Lehrer schmunzelnd auf die Bühne holten.

Zum Finale ihres Programms sangen die Schüler gemeinsam "Nach dem Abitur gehts weiter". Den Text des Titels, der sich der Melodie des Lindenberg-Songs "Horizont" bediente, hatten die beiden Gymnasiasten Lena Ahrends und Hannes Harthun verfasst.

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