Kuhfelde (me) l Die Maisonne spiegelte sich am Sonnabend auf dem Kuhfelder Sportplatz in glänzendem Lack und Chrom. Autos der Marke Opel unterschiedlichen Alters standen ordentlich aufgereiht auf dem großzügigen Areal. Hunderte Fans der Fahrzeuge mit Blitz als Erkennungsmerkmal waren wieder in das Altmarkdorf gekommen.

Aus mehreren Bundesländern waren sie angereist, um ihre Schmuckstücke beim Opeltreffen vorzustellen. Und so waren die auf Hochglanz gewienerten einzelnen Modelle oft umringt von Teilnehmern und Besuchern.

Bewundernde Blicke gab es vor allem für die älteren, besonders umgebauten und ausgestatteten Modelle. Wie etwa der Corsa aus dem Jahr 1997 von Kris Renneberg aus Bernburg, der eine knallrote Lederinnenausstattung und Flügeltüren hat. Der Wagen, der daneben geparkt war, war ebenfalls nicht zu übersehen. Ganz in Pink lackiert mit Airbrush-Blumen verschönt und Innen mit pinkfarbenem und weißen Leder ausgeschlagen, gefiel er in erster Linie den weiblichen Opelfans.

Bestaunt wurde beispielweise auch der Opel Manta von Stefan Borchert aus Wernigerode, mit seinem Baujahr 1972 gehörte er zu den ältesten Fahrzeugen auf dem Platz.

Auf dem Gelände war eine Bewertungskommission unterwegs, die alle Autos, deren Besitzer an dem Wettbewerb teilnehmen wollten, beurteilte. Dabei spielten bespielsweise die Gestaltung des Innen- und des Kofferraums, Anbauteile, die Lackierung und Umbauten und vieles mehr ein Rolle. Wer Dinge ohne Zulassung oder Eintragung angebaut hatte, bekam Punkteabzug. Ein weiterer Wettbewerb bezog sich auf die eingebauten Soundmaschinen. Alexander und Sophia Roth maßen dabei mit Spezialtechnik, wieviel Hertz und Dezibel die in die Fahrzeuge eingebauten Boxen und Bassrollen erzeugen können.

Organisiert wurde das dreitägige Treffen von der Kuhfelder Opelcrew um Christian Buchmannkowski, Saskia Diekmann und Nico Henschel. Bei lustigen Spielen, einer abendlichen Party und jeder Menge Fachsimpelei hatten Teilnehmer und Besucher viel Spaß.

   

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