Arendsee (me/hrä) l Auch in den kommenden Tagen wird das Abkochgebot für Trinkwasser in den betroffenen Orten aufrechterhalten, teilte Montag der Wasserverband Stendal/Osterburg (WSVO) auf Nachfrage der Volksstimme mit. Noch stehen weitere Untersuchungsergebnisse zur Ursache der Verunreinigung des Trinkwassers mit coliformen Keimen aus, erklärte Verbandssprecherin Susanne Ahrens.

Deshalb wird dem Wasser auch weiterhin Chlor zur Desinfektion zugesetzt. Ein entsprechender Geruch ist daher nicht auszuschließen. Das Gesundheitsamt des Altmarkkreises weist darauf hin, dass mit Chlor desinfiziertes Wasser für Aquarien ungeeignet ist.

Betroffen von diesen Maßnahmen sind etwa 5000 Haushalte in den Orten Arendsee, Genzien, Gestien, Höwisch, Kläden bei Arendsee, Leppin, Harpe, Zehren, Neulingen, Schrampe, Zießau, Thielbeer, Zühlen, Ziemendorf, Aulosen, Gagel, Gollensdorf, Bömen-zien, Drösede, Deutsch, Pollitz, Scharpenhufe, Wahrenberg und Wanzer.