Die Salzwedeler Jugendfeuerwehr zeigte beim Blütenmarsch in Jork, dass sie auf Zack ist. Bei dem Wettkampf belegten die Nachwuchsbrandbekämpfer den ersten Platz. 36 Teams waren dabei.

Salzwedel/Jork l Die Freude war groß bei den sieben Salzwedeler Jugendfeuerwehrmitgliedern und ihren zwei Betreuern, als nach dem knapp zehn Kilometer langen und etwa fünf Stunden dauernden Marsch bekannt gegeben wurde, dass sie den 1. Platz beim 36. Altländerblütenmarsch erreichten. Unter 36 Jugendgruppen erhielten die Altmärker in Jork neben der Trophäe für den 1. Platz auch noch den Wanderpokal der Veranstaltung.

Der Blütenmarsch in Jork im Landkreis Stade zählt schon seit vielen Jahren zur Wettkampftradition bei Aktiven und Nachwuchsbrandschützern der Feuerwehr Salzwedel. In diesem Jahr war es jedoch nicht möglich, eine Gruppe aus aktiven Kameraden zu bilden und so startete die Jugendfeuerwehr alleine zum Marsch entlang der Elbe und durch die Obstplantagen des Alten Landes. An zehn Stationen wurde den Jugendlichen einiges abverlangt. Der Wettkampf begann mit einer Station kniffliger Fragen zu feuerwehrtechnischen und naturwissenschaftlichen Fragen. Diesen Punkt meisterte der Salzwedeler Feuerwehrnachwuchs mit Teamgeist in der geforderten Zeit und erreichte die volle Punktzahl.

Bei den darauffolgenden Stationen zählten dann Schnelligkeit und körperliche Stärke. So musste Wasser aus einem Eimer über eine Distanz von zwei Metern in einen Verkehrskegel geworfen und in andere Eimer abgefüllt werden. Die Jugendlichen aus der Altmark füllten eineinhalb Behälter von drei. Somit gab es neben nassen Uniformen auch 30 Punkte für die Jugendwehr. Der Klassiker schlechthin war jedoch -wie in jedem Jahr - die Sturmbootfahrt über die Elbe. Denn bei dieser windigen Überfahrt blieb keiner trocken. Dafür garantierten die Bootsbesatzungen des Technische Hilfswerks (THW) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Nach drei weiteren spannenden Stationen erreichte die Gruppe wieder das Schulzentrum Altes Land und somit den letzten Punkt des Tages. Bei der Aufgabe "Blow-Job" galt es mit Überdruck das Wasser aus einem Kanister in einen Behälter auf der anderen Seite zu pusten. Dabei zählten die Ausdauer und der Takt des Teams.

Nach Bekanntgabe der Platzierung machten sich die Nachwuchsbrandbekämpfer wieder auf den Weg in Richtung Heimat. Zur Belohnung für den Sieg übernahm der Förderverein der Feuerwehr Salzwedel die Kosten für das Abendessen auf dem Rückweg in Lüneburg. Auch die Jugendwarte zeigten sich stolz, als sie am Abend an der Wache über die Platzierung ihrer Mannschaft erfuhren.