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Zweite Kristall-Klangschalen-Zeremonie am Arendsee / Über 50 Zuschauer auf der Seetribühne


Wasser mit Klang und Gedanken reinigen

08.10.2012 02:20 Uhr |


Von Dirk Andres


Manfred Hauck und Brigitte Karras haben am Sonnabend die zweite Kristall-Klangschalen-Zeremonie auf der Seetribühne abgehalten. Sie wollen den See mit der Kraft des Klanges und der Gedanken reinigen.

Manfred Hauck und Brigitte Karras haben am Sonnabend die zweite Kristall-Klangschalen-Zeremonie auf der Seetribühne abgehalten. Sie wollen den See mit der Kraft des Klanges und der Gedanken reinigen. | Foto: Dirk Andres Manfred Hauck und Brigitte Karras haben am Sonnabend die zweite Kristall-Klangschalen-Zeremonie auf der Seetribühne abgehalten. Sie wollen den See mit der Kraft des Klanges und der Gedanken reinigen. | Foto: Dirk Andres

Nach der Premiere am 21. Juni lud Christian Pommerehne vom Verein Trustgaia die Bewohner des Luftkurortes und die Freunde des Arendsees zur zweiten Klang-Zeremonie auf die Seetribühne ein. 50 Zuschauer verfolgten das Schauspiel am Sonnabend.

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Arendsee l "Schließen sie ihre Augen und lassen sie ihre Gedanken treiben", sagt Manfred Hauck zu Beginn der Zeremonie. Vor ihm sitzen 50 Männer und Frauen auf der Seetribühne und folgen seinen Worten. Während der grauhaarige Mann die Menschen mit auf eine gedankliche Reise nimmt, lässt seine Partnerin Brigitte Karras die vier großen Klangschalen der Reihe nach klingen. "Wir können die Moleküle im Wasser nicht nur mit dem Klang, sondern auch mit positiven Gedanken beeinflussen", erklärte Hauck zu Beginn der Zeremonie.

Die beiden Thüringer sind nun schon zum zweiten Mal in Arendsee gewesen und wollen den Menschen Alternativen im Leben näher bringen. Dies gelte insbesondere für die Reinigung des Sees.

Den Anstoß dafür gab Christian Pommerehne aus Neulingen. "Ich möchte nicht, dass man hier Chemie reinkippt", sagt der Mann mit den langen Haaren, der auch Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Arendsee ist. Er will mit seiner Aktion die geplante Variante mit einem Verfahren zur Phosphor- ausfällung auf chemischer Basis abwenden.

Dass die Klangtherapie funktioniert, davon ist er überzeugt und fühlt sich durch neueste Untersuchungen in seiner Meinung bestätigt. "Seit unserer ersten Zeremonie am 21. Juni hat sich das Seewasser verändert. Außerdem ist der See in diesem Jahr nicht aufgeblüht", sagt der Neulinger."

Rein physikalisch erklärt er sich die Wirkungsweise der ursprünglich aus Tibet stammenden Klangschalen folgendermaßen: Die durch die Schalen erzeugten Töne im Oberfrequenzbereich sorgen dafür, dass die Grundordnung der Moleküle wiederhergestellt wird. Das untermauert er mit den Erkenntnissen des Japaners Masaru Emoto.

Musik verändert laut Masaru Emoto Moleküle des Wassers

Der Wissenschaftler hatte im Jahr 1993 Bilder von gefrorenen Wassertropfen über das Mikroskop fotografiert und entdeckte dabei die unterschiedlichsten Ausformungen, je nach Herkunft der Wasserprobe. Er dehnte seine Untersuchungen zusammen mit seinem Laborteam aus und fotografierte eingefrorenes Wasser aus verschiedenen Naturgewässern und Leitungswasser aus aller Welt.

Dabei fand er heraus, dass die Moleküle auch durch verschiedene Einflüsse wie Musik verändert wurden. Seine Forschungsergebnisse hat der Japaner in verschiedenen Bücher veröffentlicht. Sein jüngsten Werk ist "Die Heilkraft des Wassers".

Das hat auch Traudi Starck aus Binde gelesen und ist von der Wirkung der Klangschalen überzeugt. Sie nahm mit ihrem Mann Jürgen an der zweiten Klang-Zeremonie teil und zeigte sich danach noch entspannter. "Auch wir Menschen bestehen aus Wasser und werden deshalb ebenfalls vom Klang beeinflusst", sagt Christian Pommerehne. Die beiden Protagonisten Hauck und Karras kennt der Wahlaltmärker seit sechs Jahren.

Er will den Menschen nichts aufzwingen, sondern lediglich Alternativen zu bestehenden Methoden aufzeigen. Mit der Resonanz am Sonnabend war er zufrieden.

So sah es anfangs nach keiner trockenen Zeremonie aus. Doch pünktlich zum Start verzogen sich die Wolken und die Sonne begleitete die Klangschalenaktion der beiden Thüringer schließlich doch noch bis zum Ende.

Auch wenn am Sonnabend nur etwa 50 Zuhörer der Zeremonie beiwohnten, wollen Pommerehne und seine Mitstreiter vom Verein Trustgaia weitermachen. Die nächste Klangschalenzeremonie könnte im Frühjahr stattfinden und soll zwei- bis dreimal im Jahr 2013 wiederholt werden.

Klangschalen als Attraktion für den Tourismus nutzen

Neben dem Heilungsaspekt würden Veranstaltungen wie diese auch einen touristischen Effekt haben, ist der Neulinger überzeugt und plant weitere Aktionen.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2012-10-08 02:20:00
Letzte Änderung am 2012-10-08 02:20:00

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Und solche Denkmäler werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Denn die deutschen Politiker haben auch 100 Jahre nach dem 1. WK und 70 Jahre nach dem 2. WK mit Millionen von Toten, Zerstörung ganzer Städte, Landschaften, Kulturgütern und unzähligen Einzelschicksalen ( Vergewaltigungen, Terror, Gefangenschaft usw. ) gelernt ! Wenn ein Pfarrer -jetzt im höchstem Amt Deutschlands möglicherweise, eventuell, vielleicht von milit. NOTWENDIGEN Auslandseinsätzen spricht, wenn die Bundesverteidigungsministerin nach milit. Drohnen ( natürlich nicht die " gefährlichen " ) schreit und fordert , wenn in der Colbitz - Letzlinger Heide ein Dorf errichtet wird , damit die Bundeswehr dort üben ,trainieren kann/soll/darf/muss (! ) wie man in Elendsviertel der Welt , in Straßenkämpfen in anderen Ländern mordet -Entschuldigung : den Frieden verteidigt ??? Wenn eine Frau Merkel noch diese Woche die blutigen Hände eines Völkermörders in Kiew schütteln wird..... Meine Eltern, Großeltern, Tanten , Onkel haben mir noch in meiner Kinderzeit erzählt , dass es Verträge usw. gibt , dass KEIN Deutscher mehr eine Waffe tragen darf. In meiner Jugendzeit wurde mir noch beigebracht, dass ja wegen der zwei Gesellschaftssysteme auch Deutschland in beiden Ländern ( zuerst West , dann Ost ) eine Armee BRAUCHT. Aber Deutschlands Politiker hatten wohl KEINE Eltern, Großeltern ???????? Oder haben sie dort wo andere Menschen ein Herz haben nur noch ein LOCH in der Brust ??????Und manche Politiker/innen müssen ja auch nicht an das Glück ihrer Enkel denken ( wie ich ) , da nicht mal Kinder haben .

von ilch49 am 20.08.2014, 12:23 Uhr

Vielleicht bin ich ein wenig blauäugig, was meine Erwartungshaltung angeht. Aber ist es wirklich zuviel verlangt, daß der Hauptverwaltungsbeamte einer Landeshauptstadt sich zuerst über die Fakten aufklären läßt, bevor er versucht, wie ein bockiges Kind die Lokalredaktion für seine persönlichen Rachefeldzüge einzusetzen? Unter der Nummer 0800-5407000 betreibt der Stadtordnungsdienst der LHS MD eine hotline. Dort hätte man Herrn Trümper sicherlich aufklären können, was die Genehmigungs- und Verordnungslage der Veranstaltung (für die er Schirmherr ist) anbelangt. Falls diese nicht erreichbar gewesen wäre, so bin ich mir sicher, daß Herr Trümper sicherlich die Privatnummern zumindest seines Ordnungsbeigeordneten besitzt und sich bestimmt nicht zu schade ist, diesen in der Freizeit zu behelligen. Spätestens ein Blick in die Lokalpresse hätte Klarheit gebracht, wer den "Saustall" angeblich angerichtet hat. Es kann natürlich auch sein, daß ich Unrecht habe und Herr Trümper mit solchen stumpfen Aktionen einfach einen Hilfeschrei ausstößt. Vielleicht möchte er ja garnicht OB bleiben, wird aber zu seinem Leidwesen immer wieder nominiert, kann aber seine Ablehnung nicht frei ausdrücken...

von Gerald am 20.08.2014, 10:48 Uhr

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