Salzwedel. Sie sichern während des Internationalen Hansetages acht Parkplätze, waren beim Elbehochwasser gern gesehene Helfer, haben Archäologen bei der Untersuchung des Arendsees unterstützt und legten tatkräftig Hand an bei den Arbeiten am Lüdelsener Hünengrab : Die 26 Mitglieder des Ortsverbandes Salzwedel des Technischen Hilfswerkes ( THW ) sind vielseitig. Auf dem Fuchsberg haben sie ihre Basis, die am Donnerstagabend von den Mitgliedern des Kreis-Rechtsausschusses besucht wurde. THWChefin Gudrun Mietz machte die Kreistagsmitglieder vor allem auf eines aufmerksam : auf den Nachwuchsbedarf. " Die Bildung einer Jugendgruppe scheitert daran, dass wir keinen Freiwilligen haben, der sich um die Gruppe kümmert ", schilderte Gudrun Mietz, deren Ortsverband für den gesamten Altmarkkreis zuständig ist.

In Schulen, auf Märkten und diversen Ausstellungen habe man sich nicht nur vorgestellt, sondern aktiv um Nachwuchs geworben. " Alles ohne Ergebnis. Ehrenamtliche Arbeit ist heute …", seufzte die THW-Chefi n, ohne den Satz zu beenden.

Dabei hat der Ortsverband einiges zu bieten. Nicht nur, dass man dort seinen Führerschein machen kann und das die 26 Mitglieder ein eingeschworenes Team sind. Auch Technikbegeisterte kommen auf ihre Kosten. Unter anderem mit dem Ortungsboot " Arendsee ". Bis zu 300 Meter tief kann das Boot mit Sonar sondieren. In Sedimenten schafft das Sonar 50 Meter. Ausgerüstet mit GPS und Radar können zentimetergenau Fundstücke erfasst und in Karten übertragen werden. Auch das Wiederfinden von Fundstellen stellt kein Problem dar, schilderte Guido Meyer den Ausschussmitgliedern. Wer Interesse an einer Mitarbeit im Salzwedeler THWOrtsverband hat, sollte sich unter Telefon ( 0 39 01 ) 3 54 49 oder ( 01 71 ) 5 85 28 99 melden.