Das Salz an der Suppe des Zuchauer Heimatfestes ist alle Jahre wieder die "Nonsensolympiade" der freiwilligen Feuerwehren. Geboten wird eine Mischung aus sportlichem Geschick und originellem Nonsens.

Zuchau l Ohne den Dorfteich wäre die Nonsensolympiade nicht das, was sie ist: ein Riesenspektakel. Auch wenn rohe Eier, egal ob sie geworfen oder durch einen Löschschlauchverteiler (Hosenstück) gekullert werden müssen (!), eine besondere Rolle spielen, sind die Wasserwettkämpfe auf dem Teich der Publikumsrenner. Das zuschauende Ufer-Volk labt sich an dem, was da zwischen Schilf und Entenufer abläuft. Wobei die Akteure freilich nass wie die Blesshühner werden.

In diesem Jahr ersann Mike Mikoleit, Ortswehrleiter und Spiritus rector des Schauspiels, wieder einige "Wetten, dass ..." verdächtige Disziplinen. So durfte die jeweilige Mannschaft (oder Frauschaft ...) bei einer Disziplin ihr Schlauchboot nur mit den Händen über den Teich treiben. Ein Besatzungsmitglied balancierte einen gefüllten Bierbecher auf einem Paddel.

Dazu hatten beispielsweise die Groß Rosenburger ihren Wehrleiter Christoph Jäger auserkoren, der mit 1,93 Meter Körpergröße und 130 Kilogramm als der wohl Ungeeignetste für diese sensible Nummer erschien. Aber er machte seine Sache gut, balancierte das Bier wie auch die Sachsendorfer fast zeitgleich ans Ufer.

Pech hatten dagegen die Gastgeber. Ihr Schlauchboot war mehr unter als über dem Wasser, was für kollektive Heiterkeit sorgte. Trotzdem gelang es dem Bier-Balancierer, den Becher heil ans Ufer zu bringen, wo die Uhr stoppte, wenn er ausgetrunken war. Doch hier entglitt er dem Olympioniken aus der Hand: eine Strafminute. Dennoch: Heiterkeit ohne Ende!

   

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