Schönebeck l "Ich wusste nicht, wie manche Blumen heißen, aber ich habe sie schön gemalt." Mit diesem Satz drückt Dieter Schüler aus, was ihm wichtig ist. Die Schönheit der Natur, und die will er gern allen zeigen. In seinen Bildern kann man sie erkennen, die Schönheit und die Harmonie. Er hält sie fest, die Momente der Schönheit in den betörenden Farben der Natur und gibt sie an uns weiter. Zu sehen sind die Bilder seit Sonnabend im soziokulturellen Zentrum "Treff".

Die musikalische Einstimmung für die Vernissage bot der Schönebecker Lothar Gessner, der "romantische Träume" auf seinem Keyboard spielte.

In der Laudatio betonte Ingo Hetsch Dieter Schülers Freude daran, sein Können und Wissen weiterzugeben. Als ehemaliger Lehrer verstand er es immer, seine Schüler zu erheitern und die Freude am Lernen zu erhalten.

Die Arbeit mit den Malzirkeln in der Volkshochschule und im Heimatverein machten ihm sehr viel Freude. Auch heute leitet er noch einen Malzirkel des einstigen Deutschen Sozialwerkes.

Der engagierte Maler hat sich um Schönebeck verdient gemacht und neben anderen Preisen 2009 den Rathauspreis erhalten. Elf Ausstellungen im Soleturm hat er mitorganisiert und als Leiter des Heimatvereins viele Menschen zusammengeführt.

Im gezeigten Video konnten die zahlreichen Gäste beobachten, wie Dieter Schüler eine Blume auf Chinapapier brache. Dieses ist saugfähiger als normales Aquarellpapier und deshalb anders zu bearbeiten, erklärte der Künstler.

Er beherrscht viele Techniken der Malerei und hat weiter Freude daran, seine Leidenschaft weiterzugeben und andere daran teilhaben zu lassen.

Zahlreiche Ausstellungen in Schönebeck, Aschersleben, Barby, Bad Suderode und weiteren Städten waren im Laufe der Jahre zu sehen. Zur Zeit hängen Liebesbilder in Tirol in einem Hotel und im Städtischen Bauhof sind Naturbilder zu sehen.

Die Ausstellung im Treff ist zu seinem 75. Geburtstag gedacht und sie wird sicher nicht die letzte sein.