Schönebeck (dw) Eigentlich sollten längst die Bagger arbeiten, doch gerede geht gar nichts. Die beiden Prestigebaustellen in Schönebeck, der Markt und die Scholl-Straße, gehen nicht an den Start, weil das Landesverwaltungsamt die Vergabeverfahren in beiden Fällen prüft. Für den Markt wurde alles ausgeschrieben, für die Scholl-Straße der erste Bauabschnitt. Nun kommt es zu Verzögerungen. Bieter im Verfahren haben ihre einwände bei der Prüfungskammer der Landesbehörde in Halle zur Sprache gebracht. Mitte Dezember könnte es Entscheidungen aus Halle geben. Doch dann ist der Winter da. Die Stadtverwaltung rechnet jetzt schon mit Verzögerungen in den Bauabläufen, die nicht mehr aufzuholen sind. Schwierig, weil es Fördermittelzusagen gibt. Beide Projekte kosten jeweils über drei Millionen Euro.