Schönebeck (ky) l Auf den Artikel "Frohes Radeln in der Salzer Straße" vom Donnerstag, 28. Mai, reagiert Volksstimme-Leser Eike Garz. "Ich begrüße den geplanten Radweg in der Salzer Straße, damit Fahrradfahrer auf direktem Wege vom Markt zur Söker Straße fahren können. Leider finde ich die angestrebte Lösung wenig optimal", schreibt er der Redaktion. Seine Kritik zielt auf mehrere Gefahrenpotenziale ab.

"Wie man aus der Zeichnung entnehmen kann, soll der Fahrradweg auf der im Moment linken Fahrspur entstehen, die Parkplätze auf dieser Seite bleiben aber offensichtlich bestehen. Das Kreuzen des Fahrradwegs zum Erreichen der Parkplätze auf der linken Seite halte ich für gefährlich, besonders wenn man die Parkplätze verlassen möchte, kann es dazu führen, dass man einen Fahrradfahrer übersieht", beschreibt Eike Garz ein Szenario. Des Weiteren sieht der Schönebecker das Problem, dass einige Fahrradfahrer, die in Richtung Markt unterwegs sind, wohl eher regelwidrig die linke Seite nutzen und den Fahrradweg verkehrtherum fahren. "Was dann das Befahren der Parkplätze noch gefährlicher macht", schlussfolgert er.

Gefahrenpotenziale

Weiterhin, so Eike Garz, führe die Tatsache, dass Fahrradfahrer in Richtung Markt mit den Autos zusammenfahren und nur noch eine Autofahrspur vorhanden ist, dazu, "dass aus den erlaubten 30 km/h vielleicht nur noch 10 bis 15 km/h werden, dazu noch ein- und ausparkende Autos von rechts und links". Eike Garz: "Da möchte ich mir nicht den Rückstau und das Chaos während des Feierabendverkehrs vorstellen."

Der Volksstimme-Leser gibt im gleichen Atemzug auch Anregungen: "Der geplante Fahrradweg sollte dort entstehen, wo sich derzeit die Parktaschen auf der linken Seite befinden. Er sollte so breit sein, dass dieser in beide Richtungen befahrbar ist. Die Autofahrspur sollte so wie geplant mit 30 km/h eingerichtet werden und links und rechts neben der Fahrspur befinden sich dann direkt die Parkplätze." Außerdem schlägt er vor, zwischen Fahrradweg und den Parktaschen auf der linken Seite einen schmalen Fußweg einzuplanen. Somit würde seiner Meinung nach das Kreuzen des Fahrradwegs mit dem Auto entfallen und Autofahrer müssten nicht mit Fahrradfahrern auf einer Spur fahren.