Mitten in den Vorbereitungen für die kommende Badesaison sind die Mitarbeiter des Schönebecker Freibades. Mit Beginn der Sommerferien am 11. Juli soll sich die Freizeiteinrichtung für Wasserraten wieder in ein Bade-Mekka verwandeln.

Schönebeck. Der Sommer kann kommen. Zumindest wenn es nach den Betreibern des Schönebecker Freibades geht. "Wir liegen mit den Vorbereitungen für die Freibadsaison genau im Zeitplan", sagt Dezernent Joachim Schulke. Gemeinsam mit Birgit Zellmer vom Kultur- und Sportamt hat er sich gestern selbst ein Bild vor Ort gemacht, wie die Vorbereitungen in der Badeeinrichtung in der Barbarastraße laufen. "Wir hoffen jetzt nur noch auf den Sommer. Auf dass er uns wieder viele Badegäste beschert", wünscht sich Schulke.

Seit drei Wochen ist Hausmeister und Techniker Hans-Werner Hanisch im Freibad am Werkeln. Hauptaugenmerkt momentan liegt auf dem Nichtschwimmerbecken. "Hier wurde das Laminat entfernt, jetzt muss der Boden mit einer speziellen Farbe gestrichen werden", erklärt Joachim Schulke, während der Hausmeister fleißig die Malerrolle schwingt. Unterstützt wird der Hausmeister meist durch einen Schwimmmeister. Gestern war das Stefan Freistedt. Zusammen haben sie rund 90 Liter karibikblaue Farbe auf den Boden aufgebracht. "Da in dem Becken viele nicht schwimmen, sondern mit den Füßen auf dem Boden unterwegs sind, ist hier die Farbe als Schutz von großer Bedeutung", erläutert Schulke, warum das Schwimmerbecken ohne neuen Anstrich bleiben wird. "Für mehr reicht das Geld nicht", fügt der Dezernent an.

Zwar muss die Stadt als Betreiber des Freibades auf die Kosten achten, doch die Qualität und Sicherheit sollen selbstverständlich nicht darunter leiden, macht Schulke weiter deutlich. Bis zum 11. Juli, wenn die Sommerferien beginnen und damit die Freibadsaison in der Elbestadt, sollen also der Winterschmutz beseitigt, teilweise die Pflastersteine neu verlegt, die Umwälztechnik gewartet und die alten, durchgefaulten Holzpalisaden durch Betonpfähle ersetzt sein.

"Eine Woche vor den Sommerferien werden wir das Wasser in die Becken lassen", informiert Joachim Schulke. Dann sei genügend Zeit, damit sich das Leitungskalte Nass durch die Sonneneinstrahlung erwärmt. "Zu Beginn wird die Abkühlung bei uns also noch richtig kalt sein", fügt Birgit Zellmer hinzu mit dem Hinweis, dass die Beckentemperatur im Sommer auch an die 20 Grad Celsius erreichen wird.

Die gesamten sechs Sommerfeiern-Wochen lang wird wie in den Vorjahren das Team der Volksschwimmhalle im Freibad vor Ort sein. So können sich die Badegäste in sicheren Händen von fünf Schwimm- meistern, sieben Badewarten, die unter anderem die Kasse und Reinigung übernehmen, sowie zwei Hausmeistern fühlen. Und weil Gutes Bestand haben soll: "An den Eintrittspreisen werden wir nichts ändern", sagt Joachim Schulke. Mit den Öffnungszeiten verhält es sich ähnlich. "An sich bleiben sie wie immer und an besonders heißen Tag verschieben wir die Schließzeit flexibel nach hinten."