Cochstedt/Hecklingen l Die Reparatur des Daches vom Volks-haus Cochstedt wird teuer. So teuer, dass die Stadt Hecklingen als Eigentümerin das Geld allein nicht wird aufbringen können. Über das europäische Förderpogramm Leader will die Kommune einen wesentlichen Teil der benötigten Finanzierung auftreiben. Allerdings sind dazu einige Vorarbeiten notwendig.

Während der jüngsten Sitzung des Stadtrates forderte eine Cochstedter Bürgerin die Stadtverwaltung auf, gemeinsam mit den Cochstedtern eine entsprechende Konzeption für die Nutzung des Volkshauses zu erstellen. Nur gemeinsam könnten Bürger und Verwaltung erreichen, dass das Volks-hauses in naher Zukunft wieder für die Bürger nutzbar sein werde, sagte sie.

Die Kommune solle eine Arbeitsgemeinschaft mit Bürgern und Volksvertretern gründen, in der die Arbeit für ein Konzept vorangetrieben werde, fordert sie weiter. Einbezogen werden sollte dabei nicht nur das Volkshaus, sondern ebenso das Umfeld. So befindet sich neben dem Volkshaus mit der ehemaligen Schule ein Bauwerk, welches langsam verfällt. Unmöglich sei der Anblick, schätzte sie ein. Wenn die Stadt Geld für das Volkshaus haben wolle, müsse es ein stimmiges Gesamtkonzept für den Ort geben, sagte sie weiter. Die Kommune sollte sich außerdem mit der Frage beschäftigen, wie Cochstedt innerhalb der Einheitsgemeinde besser eingebunden werden könne. Die Orte der Einheitsgemeinde müssten in Zukunft noch stärker zusammenwachsen, hieß es. Bürgermeister Hans-Rüdiger Kosche (CDU) begrüßte den Vorschlag der Einwohnerin. Sie solle der Verwaltung mitteilen, wer aus dem Ort noch gern in einer Arbeitsgruppe an einem Konzept mitarbeiten wolle. Er wolle sich dem Vorschlag nicht verschließen und gemeinsam mit den Bürgern eine tragfähige Konzeption erarbeiten, die zum Erhalt des Volkshauses führen werde, kündigte er an. In den kommenden Wochen wolle er dazu mit den Bürgern und Ortschaftsrat sprechen, wobei sich die Arbeitsgruppe auf eine Zielrichtung festlegen müsse.