Neundorf (jsg). Zu Beginn seines Rechenschaftsberichtes legte der Vereinsvorsitzende Klaus Maaß den Finger in die Wunde des Neundorfer Kleingartenvereins "Erholung". "Im zurückliegenden Geschäftsjahr haben fünf Pächter ihre Gärten abgegeben und bei dem hohen Altersdurchschnitt von fast sechzig Jahren zeichnet sich künftig ein weiterer Aderlass ab", schätzte er ein. "Das gemeinsam mit der Stadt Staßfurt als Eigentümer des Grund und Bodens sowie mit dem Regionalverband der Kleingärtner erarbeitete Konzept für unseren Verein sieht vor, den südlichen und östlichen Teil der Anlage nicht wieder neu zu verpachten", erläuterte der Vorsitzende. Wir werden uns daher auf gewisse Bereiche konzentrieren, fügte er an. Das Problem eines entsprechenden Rückbaus konnte noch nicht geklärt werden.

Bisher hatte der Vorstand im Frühjahr und im Herbst jeweils ein Grüngutcontainer zu moderaten Kosten aufstellen lassen. "Das werden wir künftig nicht mehr so machen können, da der Preis jetzt auf 321 Euro angestiegen ist", so Maaß. Er machte deshab den Vorschlag, dass die nächste Jahreshauptversammlung über eine entsprechende Umlage abstimmen soll.

Danach sprach er einen weiteren Schwerpunkt des Vereins an. "Am Ende eines Geschäftsjahres haben wir zwar nur wenige Rückstände bei der Zahlung der Mitgliedsbeiträge, aber oft wird es im Verlauf des Jahres klamm, denn wir müssen schon ab dem Frühjahr Gelder für Pacht, Versicherungen und an den Regionalverband überweisen", wandte sich der Referent an die Teilnehmer. Wer Probleme habe, den Beitrag zu dem festgelegten Termin aufzubringen, sollte die Möglichkeit der monatlichen Ratenzahlung nutzen, schlug er vor.

Nach den Berichten der Kassenwartin Barbara Herz und von Heino Heilwagen für die Revisionskommission sowie der Diskussion erfolgte die Entlastung des Vorstandes und der Kassenwartin einstimmig. Auch wurde der Vorstand des Vereins neu gewählt (Kasten).