Mit einem Gottesdienst wurde am Freitagnachmittag die Einführung von Superintendent Michael Wegner in die zweite Amtsperiode im Kirchenkreis Egeln gefeiert. Im November 2009 hatte die Kreissynode Egeln Michael Wegner für weitere zehn Jahre zum Vorsitzenden des Kirchenkreises berufen.

Egeln. "Michael Wegner hat im Krichenkreis Egeln ein Zeichen gesetzt. Er führt die Gemeinden nicht an, sondern geht mit ihnen mit und wird dabei von vielen Haupt- und Ehrenamtlichen unterstützt. Superintendent heißt nicht, der Anführer des Kirchenkreises zu sein, sondern an wichtigen Stellen, die richtigen Entscheidungen für die Gemeinden zu treffen", sagte Probst Christoph Hackbeil in seiner Ansprache beim Gottesdienst, der anlässlich der Einführung von Superintendent Michael Wegner in seine zweite Amtsperiode stattfand. Ein Superintendent zeige die besseren Wege, die Plätze für Verkündungen. "Er muss nicht alle Antworten kennen, sondern die Kunst des Fragens verstehen, Antworten finden und diese bündeln", so der Probst weiter. Und das sei Michael Wegner schon in seiner ersten Amtsperiode gelungen.

Auch von Rosemarie Gillandt, Präses der Kreissynode Egeln, gab es lobende Worte für den Superintendenten. Nach der Segnung durch den Probst Christoph Hackbeil, Pfarrer Matthias Porzelle, Rosemarie Gillandt und Anne Bremer richtete auch Michael Wegner Worte an die Gottesdienstbesucher, die aus dem gesamten Kirchenkreis gekommen waren. "Ich setze mich sehr gerne im Kirchenkreis Egeln ein. Weil hier die Menschen hoffen und schon immer gehofft haben. Der Glaube bedeutet ihnen sehr viel. Wir sind eine gute Gemeinschaft geworden", so der Superintendent und erzählte von einem Besuch in Amerika, bei der er erfahren hat, dass dort ein Superintendent der Vorarbeiter auf einer Ranch ist. "Sie räumen das weg, was die Leute beim Arbeiten behindert. Und genau darin seh‘ auch ich auch einen Teil meiner Arbeit", ergänzte Michael Wegner.

Zahlreiche Glückwünsche nahm der Superintendent nach dem Gottesdienst entgegen.

Der Gottesdienst in der Egelner Stadtkirche wurde auch dazu genutzt, die Gemeindeagende "Trinitiatis-Ewigkeitssonntag" vorzustellen. Frisch aus der Druckerei geliefert, konnte sie zum ersten Mal den Gemeinden gezeigt werden. In der Gemeindeagende, die vom Ascherslebener Kantor Thomas Wiesenberg gestaltet wurde, sind Vorschläge und einzelne Teile für Andachten enthalten. "Die geistliche Gemeinschaft stärkt uns in unserem Alltag und begeleitet uns die Woche hindurch. Aus diesem Wunsch ist die Gemeindeagende Ostern-Pfingsten gewachsen. Die Gemeindeagende ist nicht Kirche ohne Pfarrer, sondern ermöglicht ein gegenseitiges Bejahen in dem, was uns als Christen Herzensanliegen ist", heißt es in dem Vorwort.

Viele Gemeinden nutzen die Agende, um auch in der Woche Andachten miteinander zu feiern. Die Agende wird nun in den Gemeinden verteilt.

 

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