Veranstaltungen

• Eröffnung IBA-Ausstellung und Architektursalon am 29. April 2010

• 15 Uhr : Übergabe Kaligarten und Haus II

• 15. 30 Uhr : Einweihung des Handy Guides, der " Himmelstreppe " ( IBAGestaltungselement ) und der Plakate – Stadtrundgang mit Heinz-Jürgen Czerwienski

• 16. 30 Uhr : Eröffnung der IBA-Ausstellung im White Cube ( Haus I, Steinstraße 19 )

• 18. 30 Uhr : Architektursalon mit zwei Vorträgen. Gerald Meyer vom Bergmannsverein spricht zur Bergbaugeschichte und ihren Folgen. Martin Kriesel, Bürgermeister a. D ., hält einen Vortrag zur IBA-Geschichte in Staßfurt ( Haus I, Steinstraße 19 )

• Veröffentlichung spezieller Flyer, Aufstellung von Präsentationsbausteinen, Großwandplakatierung am Stadtsee und an der Kirschbaumwiese, Infosteine am Stadtrundgang im April

• Themenbezogene IBAStadtrundgänge mit speziell geschultem Führungspersonal des Bergbauvereins, des Museums und der Vereine sowie der Stadtverwaltung

Staßfurt ( dw ). Der umgestaltete Kaligarten und das sanierte Verwaltungsgebäude II ( ehemalige Kaliverwaltung ) werden am 29. April der Öffentlichkeit übergeben. Das teilte Oberbürgermeister René Zok mit.

Gleichzeitig wird an diesem Tag das Staßfurter Jahr zur Internationalen Bauausstellung ( IBA ) 2010 eröffnet. Der Bauabschnitt Kaligarten ist Bestandteil der IBA-Stadtumbaumaßnahmen unter dem Thema " Aufheben der Mitte ". Dazu gehören auch alle Arbeiten rund um den Wendelitz, vom Stadtsee, über die Kirschbaumwiese bis hin zum Grundstück der ehemaligen Stadtkirche St. Johannis mit dem " Schiefen Turm ". Erinnerungsorte sind entstanden für die unwiederbringlich zerstörte historische Substanz der Innenstadt. Rathaus, Kirche und viele andere Häuser mussten nach den Bergsenkungserscheinungen abgerissen werden. Gleichzeitig wurde das abgesenkte Areal Ausgangspunkt für die Neugestaltung. Der Stadtsee zeigt den Grundwasserpegel an der tiefsten Stelle des Bergsenkungsgebietes.

Bis auf den Gebäudekomplex am Markt, über den noch heftig diskutiert wird, macht der Kaligarten den letzten großen Bauabschnitt aus. Hier befinden sich die ersten beiden Kalischächte der Welt. Um diesen Ort zu würdigen, legen die Maßnahmen den Schwerpunkt auf die Gestaltungsarbeiten. So wurde die Asphaltfläche entfernt, neue Wege ziehen sich durch das Grün des Rasens, eine Hecke grenzt das Areal vom Parkplatz ab, vor der Kaliverwaltung entsteht eine Mosaikfläche.

Am Haus II wurde die Treppe instandgesetzt, ein behindertengerechter Zugang entstand. Außerdem wurde das alte Pförtnerhäuschen abgerissen. Die Fassade, so der Oberbürgermeister, soll unter Beachtung der historischen Putzstruktur und Farbgebung von der Steinstraße bis zum hinteren Eingang in neuem Glanz erstrahlen.

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Wie sich in Staßfurt der IBAStadtumbau seit 2004 vollzogen hat, wird in diesem Jahr an vielen Stellen dokumentiert sein. Für den 29. April ist ein umfangreiches Programm mit Führungen, Ausstellungen und Vorträgen geplant. So wird es im Haus I den White Cube geben, eine Schau zur IBA in Staßfurt. Außerdem wird der Handy Guide, am Mobiltelefon geführte Touren rund um den Stadtsee sind dann möglich, eingeweiht. In Magdeburg wird das IBA-Jahr am 8. April für die 18 Teilnahmestädte in der Johanniskirche eröffnet. Es schließen sich eine Internationale Konferenz in der Landeshauptstadt und eine Ausstellung in der Stiftung Bauhaus in Dessau an. Das gesamte Jahr über wird es Exkursionen geben. Am 16. Oktober wird in Halle das IBA-Jahr mit einem Festakt beschlossen.

Staßfurt wird vom 18. bis 20. Juni während des 30. Salzlandfestes besonders im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Dann gibt es Präsentationen und geführte Stadtrundgänge.

Oberbürgermeister René Zok erklärt, dass Staßfurt mit den anderen IBA-Städten in einen zentralen Fachtourismus zur IBA eingebunden ist.