Schönebeck-Bad Salzelmen.

50 Experten aus dem gesamten Bundesgebiet sind seit gestern im Kurpark Schönebeck-Bad Salzelmen zu Gast. Anlass ist das 13. Deutsche Salinesymposium, das am Abend vom Schönebecker Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase und der Soleparkleiterin Ines Grimm-Hübner eröffnet wurde. " Kurund Bädermuseen als Schatzkammern und Erlebnisorte " stellte der Leiter des Stadt- und Bädermuseums Bad Salzufl en, Arnold Beuke, vor. Er ging dabei auf die Geschichte der Sole ein, von den römischen Thermen bis hin zu heutigen Wellness-Oasen. Spezialthema des Symposiums sind diesmal Salzpflanzen, in der Fachsprache " Halophyten " genannt. Ein Programmpunkt des heutigen Tages ist denn auch die Besichtigung des Salzpfl anzengartens im Solepark in der Nähe des Kunsthofes. Passend dazu informiert der Leipziger Wissenschaftler Dr. Wilfried Richter über die besondern Pfl anzen, die er " Exoten unserer Umwelt " nennt. Insgesamt stehen acht Fachvorträge auf dem Programm. Über den Rohstoff Salz informiert der Schönebecker Dr. Manfred Sichting am heutigen Vormittag. Sichting ist berufenes Mitglied der Akademie Geowissenschaften und Geotechnologie Hannover. Das Themenfeld ist weit gespannt : Über die heutige Salzherstellung in Bernburg wird genauso informiert wie über historische Themen, zum Beispiel die " Salzpostille des Jacobus Chaericus " aus dem 16. Jahrhundert. Ein Konfl iktthema bringt Wilfried Stephan, Kurdirektor aus Bad Salzufl en, auf den Tisch : Er referiert über Pro und Contra zum Neubau von Gradierwerken. Über das älteste Besucherbergwerk in Europa, das sich in Wieliczka ( Polen ) befindet, wird ebenfalls berichtet. Thema sind auch die touristischen Glückauf-Touren in Sachsen-Anhalt. Ines Grimm-H übner vom Solepark gab ihrer Freude Ausdruck, dass die renommierte Veranstaltung bereits zum zweite Mal in Schönebeck stattfi ndet. Morgen ist eine Exkursion nach Sülldorf geplant.