Der Stadtentwicklungsausschuss bringt den Bebauungsplan für einen zusätzlichen Innenstadtparkplatz einstimmig auf den Weg.

Stendal l Das Thema Parken in der Stendaler Innenstadt war in mehrfacher Hinsicht Thema im Stadtentwicklungsausschuss. Klar ist: In absehbarer Zeit wird es zusätzliche Parkplätze im Stadtkern der Hansestadt geben.

Der Ausschuss befürwortete einstimmig den Bebauungsplan für einen neuen Parkplatz an der alten Hauptpost an der Hallstraße. Die Firma C A wird dort 57 Stellflächen schaffen (die Volksstimme berichtete). Die Parkplätze waren eine Bedingung dafür, dass das Modegeschäft seine Verkaufsfläche erheblich erweitert hatte. Die Parkplätze an der Hallstraße werden nachts in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr mittels einer Schranke geschlossen. Hiermit sollen Anwohner vor zu viel Lärm geschützt werden. "Es gibt einen rechtlichen Anspruch auf ein gesundes Umfeld", sagte Georg-Wilhelm Westrum, Leiter des Amtes für Stadtumbau und Sanierung. In absehbarer Zeit soll das ehemalige Postamt zu einem Wohnhaus umgestaltet werden.

Anwohnerparkflächen werden verlegt

Im Ausschuss ging es auch um die Parkplätze an der Marienkirchstraße. Die Straße wird ab Juni saniert, wie die Volksstimme berichtete. "Die Straßenseite zur Kirche muss für Parkplätze weiter tabu sein", sagte Stadtrat Reinhard Weis (SPD). Nach den Planungen der Verwaltung sollen insgesamt neun Parkplätze - davon ein Behindertenparkplatz - von der Breiten Straße bis zum Marktplatz geschaffen werden. Anwohnerparkplätze werden an die Brüderstraße verlegt, wie Tiefbauamtsleiter Rainer Burmeister erläuterte.

Stadtrat Norbert Klingbiel (CDU) wollte wissen, ob auch die städtische Freifläche gegenüber dem Theater der Altmark in der Karlstraße für einen Parkplatz genutzt werden kann. In den vergangenen zwei Jahren konnte kein Investor für die Fläche gewonnen werden, hieß es von der Verwaltung. Man bemühe sich weiter.