Das erste Sommerfest im Wildpark Weißewarte nach der Flut im Jahr 2013 wurde am Sonntag gefeiert. Über 900 Besucher folgten der Einladung.

Weißewarte l Wo ist was los? Dies wollten Jens und Monika Lorentz-Heidenreich aus Rathenow wissen und sie googelten am Frühstückstisch im Internet. Aufmerksam wurden sie auf das Sommerfest im Wildpark Weißewarte. Nichtsahnend liefen sie am Kassenhäuschen in die Arme von Wildpark-Chefin Annette Friedebold und Ortsbürgermeister Detlef Radke. Für Monika Lorentz-Heidenreich gab es Blumen und Jahreskarten, sie war die 17 000. Besucherin in diesem Jahr! "Es ist ein guter Sommer", freut sich Friedebold über den enormen Zuspruch in den vergangenen Wochen und sie ist sich sicher, dass die Durchschnittsmarke von 30 000 Gästen pro Jahr 2014 geknackt wird.

Allein 900 Menschen strömten am Sonntag zum Sommerfest. Sie ließen sich von den Tangermusikanten, der "süßen Helga" aus Rathenow und den Rogätzer Drumlinern unterhalten. Clown Tommy trieb für die Kinder seine Späße. Außerdem war die Verkehrswacht vor Ort und an einer Mal- und Bastelstraße konnten die Jungen und Mädchen ihre Kreativität entfalten. Toben konnten sie gleich auf zwei Hüpfburgen. Eine davon bleibt dem Wildpark erhalten, sie wurde gesponsert.

Oberflächlich erinnerte die Gäste nichts mehr an das schwere Hochwasser im vergangenen Sommer. Der Schein trügt. An vielen Stellen hat die Flut ihre zerstörerische Kraft walten lassen und diese Schäden sind noch nicht beseitigt. Es müssen Gehege erneuert und Wege gebaut werden. Für den Spielplatz werden neue Geräte benötigt und auch der Aufenthaltsraum ist bis auf das Dach nicht mehr zu gebrauchen. Siegfried Arndt, Vorsitzender des Fördervereins, hofft, dass bereits zum Jahresende die ersten Sanierungsmaßnahmen in Angriff genommen werden können. 580 000 Euro wurden bereits vom Land bewilligt.

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