Stendal (tp) l Die H3 aus dem Stendaler Alstom-Werk bleibt eine Erfolgsgeschichte. Im September wurde die neue Hybridlok von Alstom auf der Eisenbahnmesse Inno-Trans in Berlin vorgestellt. Die ersten drei Exemplare wurden von Volkswagen für den Rangierbetrieb im Wolfsburger Werk geordert. Fünf weitere Loks sollen im kommenden Jahr an den fränkischen DB-Regio-Standorten Nürnberg und Würzburg auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden. Und nun kam ein weiterer Auftrag, diesmal aus Oberbayern, der in diesen Tagen unter Dach und Fach gebracht werden soll.

Den Auftraggeber nannte Vertriebsleiter Norbert Kempe am Rande der Verleihung des Wirtschaftspreises Altmark, bei dem sein Unternehmen den zweiten Platz belegte, "den Autohersteller mit den vier Ringen". Alstom erwartet einen Auftrag von Audi aus Ingolstadt. Weitere Einzelheiten waren von Unternehmensseite Montag nicht zu erfahren. "Wir stehen mit mehreren Interessenten in fortgeschrittenen Verhandlungen und werden bald neue Erfolgsmeldungen vorweisen können", hieß es von Unternehmenssprecher Dominik Beyer.