Heute, 17.15 Uhr, Schwarzer Adler, findet in Stendal der öffentliche Bahn-Gipfel statt. Die Volksstimme sprach mit dem Initiator Hardy Peter Güssau (CDU). Welche Erwartungen verknüpfen Sie mit dem Gipfel?

Hardy Peter Güssau: Ich erwarte Informationen und Lösungsvorschläge für unsere Probleme. Diesmal kann die Schuld auch auf niemanden geschoben werden, der nicht da ist. Es sind alle Bereiche abgedeckt.

Welche Bedeutung hat die Konferenz?

Eine große, denn die Politik ist vertreten, die Nasa und auch die Bahn. Wir wollen von ihr hören, was sie leisten kann, und wollen auch sagen, wo es Probleme gibt, wo es klemmt. Natürlich ist der Ausbau auf der einen Seite etwas Positives. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Anwohner, die unter den Baumaßnahmen leiden. Das soll zur Sprache kommen.

Ist eine Wiederholung oder gar ein regelmäßiges Gipfeltreffen vorstellbar?

Ich bin da vorsichtig und möchte nicht nach dem Motto verfahren: "Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis". Ich habe absichtlich Teilnehmer an einen Tisch geholt, die auch konträre Ansichten vertreten. Wie haben ein breites Themensprektrum, das von A bis Z angesprochen werden muss. Da ist es dann wichtig, sich auszutauschen und sich nicht zu drücken. Über eine Wiederholung muss man noch nicht nachdenken.