Stendal l Die Frauen des VV Querschläger haben am Sonnabend in eigener Halle zwei Spiele ausgetragen. Gegen die blutjunge Nachwuchstruppe des VC Staßfurt verbuchten die Stendalerinnen einen 3:1-Sieg, der ihnen drei Punkte einbrachte. Dadurch machten die Frauen aus der Altmark einen kleinen Hopser in der Tabelle und stehen vorerst nicht mehr auf dem letzten Platz.

Bevor der erste Ball am Sonnabend in der Stadtseesporthalle geschlagen wurde, verabschiedeten sich die Frauen und Trainer Ralf Herzog von Maria Gutzeit. Sie spielte jahrelang für die Querschläger und gehörte zur alten Garde. Im Sommer wechselte sie zum Tangermünder LV und kommt seitdem regelmäßig zu Einsätzen in der Landesoberliga.

Vor Ralf Herzog bekam sie vor dem Spiel einige Gutscheine, eine Flasche Sekt und das Spielplakat vom ersten Heimsieg der Querschläger überreicht.

Im ersten Spiel trafen die Querschläger auf dem VC Staßfurt. Das Hinspiel Anfang Dezember hatten die Stendalerinnen aus personellen Gründen ausfallen lassen müssen.

Im ersten Satz lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe. Der VC Staßfurt zeigte mit seiner Mannschaft, die zum großen Teil noch in unteren Jugendligen hätte spielen können, welche gute Nachwuchsarbeit er leistet. Nach großem Kampf gewann Staßfurt mit 29:27 Punkten. Dann setzte sich die Routine der Querschläger durch und die folgenden drei Sätze holten die Stendalerinnen klar.

Im Spiel gegen den USC Magdeburg III hielten die Querschläger nur im ersten Satz mit und waren sogar dem Satzerfolg nah. Dann brachen die Frauen aus der Altmark ein und verloren den zweiten Satz zu 21 Punkte und schenkten den dritten mit nur zwölf Punkten ab.

VV Querschläger: Schröder, Wichmann, Fischer, Wüthrich, Schulz, Timme, Arendarska.

Ergebnisse: VV Querschläger - VC Staßfurt 3:1 (27:29, 25:17, 25:22, 25:10), VV Querschläger - USC Magdeburg III 0:3 (24:26, 21:25, 12:25).