Stendal (tp) l Auf Einladung von Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) traf sich gestern Nachmittag eine Runde mit Vertretern aus Fraktionen und Verwaltung, von Kreissportbund und 1. FC Lok Stendal. Es sollte eine Entscheidung getroffen werden, ob ein Kunstrasenplatz für Stendal notwendig und machbar ist.

Lok Stendal hatte mit einem Antrag auf Förderung beim Landesverwaltungsamt für Diskussionen gesorgt, zumal 150000 Euro von der Stadt kommen sollten und sich andere Vereine benachteiligt sahen.

Die Runde sprach sich für einen Kunstrasenplatz aus, der aber nicht ausschließlich von Lok genutzt werden soll. Die Verwaltung soll nun einen geeigneten Standort finden. Der muss nicht auf dem Gelände des Hölzchens, wohl aber in Verbindung mit einem Fußballplatz liegen, um zusätzliche Ausgaben für die Infrastruktur zu sparen. Umgesetzt werden könne das Projekt laut Schmotz frühestens 2017. Unberührt davon bleibt der Trainingsplatz von Post Stendal auf der KSB-Prioritätenliste.