Stendal ( ri ). " Wie viele Punkte haben wir jetzt ?" " Acht !" Sammy hat genau aufgepasst, der Schüler assistiert in der Turnhalle der Stendaler Grundschule " Juri Gagarin " Andreas Trillhase. Der Dessauer ist am Freitag mit seinem spielerisch-musikalischen Programm zu Gast beim " Tag des Singens " gewesen.

Über die acht Punkte jubeln die mehr als 200 Schüler der vier Klassenstufen im Chor. Denn acht Punkte waren bei diesem Spiel, bei dem Arno und Vanessa Symbole verschiedenen Ländern Europas zugeordnet haben, die Höchstpunktzahl, die erreicht werden konnte.

Susanne Chmielewski leitet nicht nur gemeinsam mit Katharina Rennmann den seit 1991 bestehenden Grundschulchor, sie ist auch Fachgruppenleiterin der vier Musiklehrer der Schule und damit eine treibende Kraft für den " Tag des Singens ". Der wird alljährlich am Ende des Jugendmusikfests "

vom Landesmusikrat Sachsen-Anhalt initiiert. Zu einem bestimmten Tag – in diesem Jahr der 2. Oktober – werden Ideen rund ums Singen finanziell unterstützt. Die Gagarin-Grundschule hatte sich davon die Einladung an Andreas Trillhase geleistet. Der beschäftigte sich in seinem Programm mit Europa. " Das Thema passt mit Blick auf die vielen Länder, aus denen unsere Schüler kommen ", erklärt Susanne Chmielewski.

Daneben stand passend zum Wetter vor der Tür der Herbst auf dem Plan. In der ersten Stunde hatten die Schüler ein Treppensingen veranstaltet : In den drei Etagen des Hauses hatten sich die Klassenstufen und der Chor versammelt und sangen dort einander Lieder wie " Nebel, Nebel " und " Bunt sind schon die Wälder " zu. Nach der Europa-Show hatten sich die Kinder zum Ausklang des Schultags auch in den verbliebenen Stunden noch mit der Musik befasst : In der Küche beispielsweise mit dem " Bäckerlied " und im Sportunterricht beim Tanzen.

Wie die Kinder der Sanner Grundschule ihren " Tag des Singens " verbracht haben, erfahren Sie auf einer der nächsten Seiten.