Der lang ersehnte Einkaufsmarkt am Schadewachten ist offenbar noch nicht in greifbarer Nähe. Bis dahin sei noch einiges an Arbeit zu erledigen, hieß es gestern aus der Unternehmenszentrale von Edeka Minden-Hannover.

Stendal. Unternehmenssprecher Andreas Laubig dämpfte gestern allzu hoch fl iegende Erwartungen an einen baldigen Baubeginn im Quartier zwischen Schadewachten und Südwall. " Da haben wir noch einiges an Arbeit vor uns ", sagte er auf Anfrage der Volksstimme. Wie gestern berichtet, hatte Oberbürgermeister Klaus Schmotz am Montag im Stadtrat erklärt, die Verhandlungen zwischen einem Grundstückseigentümer und dem Investor seien zu einem glücklichen Ende gebracht. Schon in der Mai-Sitzung wolle er dem Stadtrat das Projekt vorstellen. Schmotz hatte damit Hoffnungen auf einen baldigen Baubeginn geweckt.

Edeka-Sprecher Laubig erklärte gestern, es seien " noch diverse Hausaufgaben zu machen ". Bei den Planungen arbeite sein Unternehmen eng mit dem in Stendal ansässigen Projektentwickler IBA zusammen. Allerdings bestätigte Andreas Laubig auch : " Wir sind auf einem guten Weg. Ich möchte nicht den Anschein erwecken, als würde das Projekt wackeln. " Das letzte Wort darüber, was Edeka in der Altstadt bauen will, ist offenbar auch noch nicht gesprochen. Laubig : " Ein 600-Quadratmeter-NPMarkt ist die eine Option. Möglich wäre aber auch ein City-Markt, der mehr auf die Innenstadtlage abzielt. "