Für Marienborn wird es im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" am heutigen Montag ernst. Die Bewertungskommission hat sich für den frühen Vormittag angekündigt. Die Begehung startet um 9 Uhr am Waldkindergarten auf dem Schulberg.

Marienborn l "Der Wettbewerb geht auf Kreisebene nun in die entscheidende Phase", weiß Kulturausschussvorsitzender Eckehart Beichler, "ich denke, wir sind gut vorbereitet und werden der Jury einen würdigen Eindruck unseres Leitbildes vermitteln." Und auch wenn die Ortsbegehung insbesondere für Berufstätige terminlich ungünstig gefallen sei, so erkennt Beichler darin durchaus positive Aspekte: "Wir sind heute die erste Station für die Jury - sie dürfte also ausgeruht und gespannt auf unsere Präsentation sein."

Wer Zeit erübrigen kann, ist willkommen, die Runde durchs Dorf zu begleiten. Sie wird etwa zwei Stunden dauern. Beichler dazu: "Die volle Einbeziehung der Bevölkerung in das Projekt war und bleibt uns äußerst wichtig. Uns ist viel an der direkten Teilhabe engagierter und interessierter Gemeindemitglieder gelegen. Nicht nur Marienborner, sondern auch Sommersdorfer und Sommerschenburger dürfen sich dem Rundgang gern anschließen."

Marienborn mit seinen rund 500 Einwohnern ist eins von insgesamt 19 Dörfern im Landkreis Börde, die sich am Wettbewerb beteiligen. "Zumeist handelt es sich um Ortschaften aus dem nördlichen Kreisgebiet, aber auch Harbke ist mit im Rennen", so Beichler. Von einer Unterteilung in zwei Bewertungsgruppen habe der Landkreis abgesehen. "Es wäre möglich gewesen, nach Dörfern zu trennen, die mehr als 500 oder eben bis zu 500 Einwohner haben. Aber da nur drei Teilnehmer in die zweite Kategorie fallen, kam das für das zuständige Kreisamt nicht mehr infrage", bedauert Beichler. "Schade, es wäre speziell mit Blick auf die unterschiedliche Infrastruktur kleinerer und größerer Dörfer nur gerecht gewesen, aber wir müssen es so akzeptieren und wollen trotzdem mit unserem emsig erarbeiteten Konzept punkten."