Walternienburg. Ortsbürgermeister Heinz Reifarth hat auf der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates auf das 20. Walternienburger Elbauenfest zurückgeblickt. Er nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen fleißigen Helfern und mitwirkenden Vereinen für ihren Einsatz zu bedanken. Besonders erwähnte er die emsigen Kuchenbäckerinnen und den Heimatverein. Dessen Vorsitzenden, Ratsmitglied Klaus-Dieter Kunze, bat er um eine kurze Einschätzung der Jubiläumsveranstaltung.

Das Elbauenfest sei schleppend angelaufen, aber abends dann relativ gut besucht gewesen, konstatierte Klaus-Dieter Kunze. Heinz Reifarth ergänzte noch, dass die Markt- und Festscheune beim Auftritt der Walternienburger Tanzgruppe und der Modenschau "knackevoll" gewesen war. Das bestätigte der Heimatvereinsvorsitzende.

Dennoch: "Der Sonnabend allein ist vielleicht nicht richtig", informierte Klaus-Dieter Kunze, dass sie 2011 eine Änderung planen. "Wir werden im nächsten Jahr wahrscheinlich am Samstagabend mit Tanz beginnen." Am Sonntag soll das Elbauenfest dann mit dem Frühschoppen weitergehen, dem sich das Programm und die Beschäftigungsangebote anschließen.

Udo Rose war der Ansicht, dass es genügt, die Veranstaltung auf den Sonnabendnachmittag zu konzentrieren. "Du findest kaum noch Leute, die es machen", zielte sein erstes Argument auf die freiwilligen Helfer ab, die für die Vorbereitung und Durchführung des Festes benötigt werden. Das konnte Heinz Reifarth allerdings nicht bestätigen. "Wir haben mit den Leuten gute Erfahrungen gemacht." Jeder, den sie angesprochen hätten, hätte mitgeholfen. Dieses Jahr boten sogar einige von sich aus ihre Mithilfe an. "Ich denke, an dem wird\'s nicht liegen", sagte der Ortsbürgermeister. Er sah den Erfolg des Festes abhängig von der Anzahl der Besucher. "Ringsum war was los", gab er zu bedenken. Das müssten sie bei der Terminfestlegung versuchen zu beachten.

Unterdessen konnte Erik Naumann der Aussage von Udo Rose, dass zum Frühschoppen nicht viele Leute gehen, nicht zustimmen. "Ich war Sonntags da, da war eigentlich was los", berichtete er. "Du musst den Frühschoppen attraktiver gestalten", überlegte Klaus-Dieter Kunze.

Zugleich fand Erik Naumann die Idee nicht schlecht, die Veranstaltung auf den Sonntag zu verlagern. Parallel zum Tanz am Samstagabend könnte man ja durchaus bereits einige Dinge wie Bierglasschieben oder Schießen durchführen. "Ich würde es an einen Tag bündeln", erklärte Udo Rose. Für ihn war noch zu viel ungefüllte Zeit zwischen den Programmpunkten. Das Elbauenfest sei dieses Jahr durchaus gelungen, schloss Erik Naumann damit nicht aus, dass es noch verbesserungswürdig sei.