Fünf Kilometer lagen vor den mehr als 50 Wanderern, die kürzlich der Einladung des Schützenvereins gefolgt sind und sich auf einen Spaziergang durch Hamersleben und die Feldflur begaben.

Hamersleben. Seit vielen Jahren schon gehört die Grünkohlwanderung in Hamersleben zum festen Bestandteil des Veranstaltungsplanes der Hamersleber Schützen. Dieser beliebte Höhepunkt zog auch kürzlich wieder zahlreiche Wanderer in die freie Natur rund um Hamersleben.

Wetterfest angezogen und mit Pausenproviant ausgestattet, trotzten sie dem eisigen Wind und marschierten pünktlich vom Schützenhaus los. "Unsere Wegstrecke haben wir erst während der Wanderung festgelegt", teilte Thomas Kasseckert vom Schützenverein mit, denn der Zustand der Wege sowie überflutete Flächen ließen eine Begehung erst nach Begutachtung vor Ort zu.

Der mehrstündige Marsch führte die Frauen und Männer durch die Rosmarienstraße über das Klosterhofgelände in den Klosterpark. Weiter ging es dann in Richtung Herzspiel sowie an der alten Eisenbahnstrecke entlang und über den Grauen Hof. "Das waren insgesamt so an die fünf Kilometer", schätzte Thomas Kasseckert ein.

Während sich die Wandergruppe den eisigen Ostwind um die Nase wehen ließ, bereiteten die fleißigen Küchenfrauen vom Schützenverein eine deftige Grünkohlmahlzeit mit Eisbein und Knackern vor. Auch der beliebte Kartoffelklump auf dem Backblech stand wieder auf dem Speiseplan und rundete das leckere Angebot ab. Pünktlich zur Mittagszeit stand das Essen bereit, denn die Wanderer waren nicht nur tüchtig durchgefroren, sondern hatten auch einen Riesenhunger mitgebracht.

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