Etliche Jahre schlummerten Spielgeräte für einen neuen Hadmersleber Tummelplatz in der Versenkung. Nun wurden endlich die Spielgeräte aufgebaut.

Hadmersleben. Es ist schon einige Jahre her, dass in Hadmersleben das Wohngebiet Ostendorf mit 19 Wohngrundstücken erschlossen wurde. Grund und Boden gehören der Braunschweig-Stiftung, und die hatte mit der Planung des Wohngebietes auch eine Fläche für einen Spielplatz nicht vergessen. Selbst die Spielgeräte dafür sind schon vor Jahren angeschafft und eingelagert worden. Schließlich wurden die Geräte der Stadt übereignet.

Standort liegt nahe der Kindertagesstätte

Im vergangenen Jahr nun wollte die noch selbständige Stadt Hadmersleben besagte Spielgeräte endlich aufbauen lassen, nachdem ein Platz im Wohngebiet in unmittelbarer Nähe der Kindertagesstätte ausgewählt war. Doch die eingeholten Kostenvoranschläge für den Aufbau holten die Stadtväter in die Realität zurück. 11 700 Euro sollten berappt werden. Diese Summe konnte mit dem Haushalt nicht gedeckt werden. Da ohnehin die Eingemeindung nach Oschersleben anstand, entschloss man sich, diese abzuwarten und schließlich 2011 den Bauhof zu beauftragen. Dieser konnte bei der Realisierung auf 1 200 Euro zurückgreifen, die auf einem Verwahrkonto der Braunschweig- Stiftung eigens für den Aufbau des Spielplatzes bereitgehalten wurden. Mit dem nahenden Winterende begann auch der Aufbau der Spielgeräte.

Rutsche und Kletterturm sowie andere Geräte zum Toben und Spielen wurden erstmals am Wahlsonntag getestet, weil sie sich in unmittelbarer Nähe des Wahllokals Hadmersleben befanden, wie Sylvia Frehde und Steffen Czerwienski von der Stadtverwaltung berichten.

Inzwischen ist der Spielplatz komplett fertiggestellt und wurde am Dienstag offiziell freigegeben. Zur Ausstattung gehören Bänke, zwei Mülleimer und auch ein Hundekotbehälter. Damit hoffen die Vertreter der Stadtverwaltung Oschersleben, dass der Spielplatz auch sauber gehalten wird. Was ihnen und auch Ortsbürgermeister Ulrich Göllner aber noch viel mehr am Herzen liegt, ist die Tatsache, dass der Spielplatz nicht dem Vandalismus zum Opfer fällt und die schönen Spielgeräte nicht gleich wieder zerstört werden.

Noch kein Grundstück bebaut

Zur Gestaltung des Spielplatzes gehört auch die Tatsache, dass ein alte vertrocknete Hecke entfernt wurde. Doch es werden Neuanpflanzungen vorgenommen, wie aus der Stadtverwaltung weiter zu erfahren war. Dazu gehört ein Baum, der einmal Schatten spenden soll, sowie neue Heckensträucher. "Die Bauhof-Mitarbeiter Danny Wenzlow und Manfred Duderstadt haben sich hier sehr engagiert", loben Sylvia Frehde und Steffen Czerwienski.

Mit dem neuen Spielplatz ist in das "Ostendorf" zumindest etwas Leben eingezogen. Bis zum heutigen Tage ist keines der 19 voll erschlossenen Wohngrundstücke bebaut.