Oschersleben. Wenn am nächsten Dienstag in Oschersleben gegen 13 Uhr Sirenen heulen, dann brennt weder das Rathaus noch wird Oschersleben vom Bodewasser überschwemmt. Vielmehr werden die acht elektronischen Alarmanlagen ausprobiert, die in den zurückliegenden Tagen und Wochen in Oschersleben aufgebaut worden sind. Am Dienstag sind die drei letzten Anlagen vor der alten Brauerei, vor der Diesterweg-Grundschule und am Ende des Seehäuser Weges aufgestellt worden. Mit Hilfe der von Falk Zönnchen gesteuerten Drehleiter der Oschersleber Feuerwehr haben drei Fachleute einer Firma aus Thüringen zunächst 16 Meter hohe Masten aufgebaut, um dann die mit acht Hörnern versehenen Sirenen draufzusetzen. Die fünf zuvor aufgebauten Anlagen befinden sich auf der Puschkinschule, auf der alten Feuerwache in der Petersilienstraße, in der Weststraße, im Damaschkeweg und auf dem Bauhof im Peseckendorfer Weg. Diese neuen Anlagen werden nicht zur Alarmierung der Feuerwehr eingesetzt, sondern um gegebenenfalls die Bevölkerung per Sirenenton und mit Hilfe von Durchsagen vor Naturkatastrophen und ähnlichen Situationen zu warnen.

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