Groß Rodensleben / Bergen.

Nach dem Großbrand in Bergen am 30. September vergangenen Jahres, bei dem ein sanierter Flachbau völlig niederbrannte, soll nun eine Löschwasserzisterne für mehr Versorgungssicherheit sorgen. Damals mussten die Feuerwehrmänner extra ein Tanklöschfahrzeug aus Wanzleben anfordern, weil der Druck auf den vorhandenen Hydranten in Bergen nicht ausreichte, um das Feuer auf dem Grundstück zu löschen. Um künftig solche Engpässe ausschließen zu können, hatte es gleich nach dem Feuerwehreinsatz Gespräche mit der Verwaltungsgemeinschaft und der Gemeinde gegeben, um nach Lösungen für eine bessere Löschwasserversorgung im Ort zu suchen. Wie Groß Rodenslebens Bürgermeister Jürgen Wichert mitteilte, soll noch in diesem Jahr eine Löschwasserzisterne mit einem Fassungsvolumen von rund 10 000 Liter in Bergen unterirdisch geschaffen werden. " Ich habe eigentlich gehofft, dass die Zisterne noch vor Weihnachten in den Boden kommt ", sagte Wichert gestern auf Volksstimme-Nachfrage. Die Zisterne soll in etwa einem Meter Tiefe in den Boden eingebracht werden und nimmt die Funktion eines Speichers ein. Wie an einem Feuerlöschteich, kann die Wehr das Wasser hochpumpen und direkt zum Löschen verwenden. Die Investitionskosten sollen sich auf rund 10 000 Euro belaufen. Die Arbeiten übernimmt eine Baufirma aus Klein Wanzleben. Das Wasser aus der Zisterne steht den Wehren dann zusätzlich zur Hydrantenversorgung zur Verfügung.