Peseckendorf ( yhe ). Der Heimatverein Peseckendorf ist noch ein sehr junger Verein, wurde erst in diesem Jahr gegründet. Inzwischen ist die Eintragung in das Vereinsregister erfolgt. Kurz vor Weihnachten zogen die Vereinsmitglieder um Vorsitzenden Dr. Mario Engelmann eine erste Bilanz und steckten neue Ziele ab. Um die Gemeinnützigkeit anerkannt zu bekommen, musste an diesem Abend auch an einigen Stellen per Beschluss die Vereinssatzung geändert werden. Gut angekommen war bei den Kindern des Ortes eine kleine Weihnachtsfeier, die der Heimatverein organisiert hatte. Eines der letzten Beschlüsse des Gemeinderates Peseckendorf vor der Eingemeindung sichert dem Verein auch ein Domizil. Das wird nach Ausbau der alten Schmiede dort entstehen. Natürlich möchten sich die Vereinsmitglieder in erster Linie mit der Geschichte ihres Heimatortes beschäftigen und diese bewahren. Dazu gehört auch der Schlosspark. Dieser soll nach historischem Vorbild wieder hergerichtet werden. In diesem Zusammenhang berichtete der Vereinsvorsitzende, dass Studenten der Fachhochschule Bernburg ein Konzept zur denkmalschutzgerechten Umgestaltung des Parks erarbeiten. Bis Mai des nächsten Jahres soll das Konzept und eine grobe Planung einschließlich Baumkataster stehen. In das Konzept sollte auch der dritte Teich, den es einst in der Nähe des Wasserturmes gab, sowie ein Baumkataster eingebunden werden. Mit Hilfe des Konzeptes könnten dann auch möglicherweise Fördermittel beantragt werden.

Zudem berichtete Engelmann, dass es im Oktober ein Treffen im Park gab, an dem mit Heike Mortell auch das Landesamt für Denkmal und Archäologie Sachsen-Anhalts vertreten war. Während der Besichtigung ging es um Arbeiten im Park, die von Jugendlichen des Eurocamps im Sommer erledigt wurden, aber nicht mit dem Landesamt abgestimmt waren. So muss ein Steg wieder versetzt werden.

Im Verlauf der Zusammenkunft des Peseckendorfer Heimatvereins zeigte Marion Engelmann einen Film vom Park. Der Film zeigte alte Bilder des ehemaligen Besitzers Schaeper und aktuelle Aufnahmen. Hier hat Engelmann versucht, die gleichen Standorte zu finden, um einst und heute besser vergleichen zu können.