Glück im Unglück hatte am frühen Sonnabendmorgen der Fahrer eines Sattelzuges. Er war, aus Richtung Bad Harzburg kommend, bei Abbenrode durch die seitlichen Schutzplanken gefahren und im Straßengraben umgekippt. Der Mann kam mit leichten Verletzungen davon.

Abbenrode/Stapelburg. Am Sonnabendmorgen um 4.32 Uhr wurden die Kameraden der Ortsfeuerwehren aus Stapelburg und Abbenrode unsanft aus dem Schlaf geholt. Alarm wegen eines Unfalls auf der B 6. Ingesamt rückten 25 Feuerwehrleute mit vier Einsatzfahrzeugen aus.

Einen Kilometer vor der Abbbenröder Abfahrt hatte ein aus Richtung Bad Harzburg kommender Sattelzug auf mehreren Metern die Leitplanken durchbrochen. Im Straßengraben war er daraufhin auf die Seite gekippt.

Der Fahrer blieb leicht verletzt und konnte sich aus seinem Lkw selbst befreien. Die Umstände des Unfalls konnte er der Polizei gegenüber nicht erklären. Großes Glück hatte der Trucker, da er einen massiven Regenwasserdurchlass aus Beton im Straßengraben nur denkbar knapp verfehlt hatte. Andernfalls wäre der Unfall für ihn wohl nicht so glimpflich ausgegangen.

Keinerlei Schadstoffe ins Erdreich gelangt

Der Sattelauflieger war mit Papierrollen und somit keinen gefährlichen Stoffen beladen. Feuerwehr und Polizei konnten sich weitgehend auf die Absicherung der Unfallsstelle in der Dunkelheit beschränken. Zuvor hatten sich die Kameraden versichert, dass kein Diesel ausgelaufen war. Zudem war an dem Lkw sofort die Stromzufuhr unterbrochen worden. Etwa gegen 5.30 Uhr war der Einsatz auf der B 6 für die Abbenröder und Stapelburger Feuerwehrleute beendet.

Zur Bergung des Trucks war die Richtungsfahrbahn nach Wernigerode ab 10 Uhr für vier Stunden voll gesperrt.