Ein Abschnitt der Bachstraße samt Mini-Kreisel wird ab Montag saniert. Autofahrer in Wernigerode müssen sich bis Ende September auf Umleitungen einstellen. In der Nöschenröder Straße beginnen derweil die Asphaltierungsarbeiten.

Wernigerode l Auf eine neue Umleitung müssen sich Autofahrer in Wernigerode ab Montag, 8.September, einstellen. Die Johann-Sebastian-Bach-Straße wird zwei Wochen lang zwischen Markt- und Burgstraße für den Verkehr gesperrt. "Wir sanieren die Fahrbahn und bessern den Radius des Minikreisels aus", sagt Reinhold Schütze von der Landesstraßenbaubehörde. Lkw-Fahrer hätten mehrfach Probleme gehabt, den Kreisel zu passieren. Deshalb werde der Kreisverkehr an einer Stelle verändert. Zudem wird eine Bushaltestelle in der Bachstraße eingerichtet. Sie befand sich bisher in der Schönen Ecke.

"Wir nutzen die bereits bestehende Umleitung stadtauswärts über Salzberg-, Braille-Straße, Großen Bleek und Ewaldsweg, um die Bachstraße auszubessern", erklärt Reinhold Schütze. Der Fahrzeugerkehr sei in der Bachstraße wegen der Umleitung für die zu sanierende Nöschenröder Straße ohnehin weniger geworden.

Vom Mühlental aus gelangen Autofahrer über Nöschenröder Straße, Degenerstraße, Lindenberg oder über die Promenade, Schöne Ecke und Burgstraße ins Zentrum. Die Einbahnstraßenregelung in der Promenade wird in diesem Zeitraum umgekehrt. Die Burgstraße wird derweil zur Einbahnstraße. Sie ist nur noch in Richtung Vorwerk zu befahren. In der Bachstraße wird nur Fahrbahn saniert, Leitungen im Erdreich werden nicht ausgetauscht. Deshalb könne der Abschnitt nach zwei Wochen wieder freigegeben werden. "Danach arbeiten wir noch eine Woche unter Verkehrseinschränkungen weiter", so Reinhold Schütze.

Derweil schreiten die Bauarbeiten auf der B 244 voran. Zwischen Burgstraße, Schöne Ecke und Degenerstraße sind bisher knapp 200 Meter der Nöschenröder Straße saniert worden, wie Armin Barheine vom Tiefbauamt informiert. "Auf den Gehwegen werden Platten und Pflastersteine verlegt. Bis zur Degenerstraße werden wir in den nächsten Wochen die Fahrbahn asphaltieren." Autofahrer können über den Jahreswechsel, wenn die Arbeiten auf der Baustelle ruhen, die Straße nutzen. Die Umleitung werde bis zur Fortsetzung der Arbeiten im Frühjahr 2015 aufgehoben, so der Tiefbauamtsleiter.

Knapp die Hälfte des Großprojektes ist derweil abgeschlossen. Ursprünglich war geplant, die Sanierung der Nöschenröder Straße in diesem Jahr abzuschließen. "2015 wird die Straße definitiv fertiggestellt", versicherte Armin Barheine. Sofern es die Witterung zulässt, gehen die Arbeiten im März in die nächste Runde. Dann wird der Abschnitt zwischen Degenerstraße und Holfelder Platz saniert.

Stadtwerke und Abwasserverband sorgen tief unter der Fahrbahn erstmals nach mehreren Jahrzehnten für Ordnung in der Nöschenröder Straße und tauschen diverse teils rostige Leitungen aus. "Ausschlaggebend war die neue Regelung, der zufolge Bleihausanschlüsse ausgewechselt werden müssen", erläutert Armin Barheine.

Häufig war die exakte Lage der Rohre unbekannt, nur vorsichtig tasteten sich die Bauleute Stück für Stück voran. Dieser Aufwand habe laut Armin Barheine zu erheblichen Verzögerungen geführt. Die entstandenen Mehrkosten tragen dabei die Auftraggeber dieser Untergrundarbeiten - die Stadtwerke und der Abwasserverband Holtemme-Bode.