Der neue Internetauftritt der Stadt Oberharz am Brocken ist fertig. Ab 30. September sind die zehn Orte im Zeichen des Fichtenzapfens vereint zu finden. Auch das Online-Buchungssystem steht zur Nutzung bereit.

Elbingerode l Die Zeiten des langen Herumtelefonierens nach freien Betten zwischen Stiege und Elend sollen beendet werden. Das Internet werde mehr und mehr für den Gast der Wegbereiter zum nach wie vor stark nachgefragten Urlaub in der Stadt Oberharz am Brocken.

Das konstatierte Mandy Leonhardt vom Tourismusbetrieb vor dem Betriebsausschuss und etlichen Bürgern in Elbingerode. Sie ist die Projektleiterin in Sachen Online-Buchungssystem und vor allem für den nagelneuen Internetauftritt. Der ist von einem ganzen Team und jener Fachfirma erarbeitet worden, die auch für die Städte Wernigerode sowie Braunlage und den Harzer Tourismusverband die Internet-Präsentation besorgt.

Im Ergebnis entstand ein ganz neuer Internetauftritt. Mit einer Willkommensseite und vielen Bildern als kompaktes Angebot der Stadt Oberharz. Zugleich aber auch mit vielen Hinweisen aus den einzelnen Orten, zu Sehenswürdigkeiten, Gaststätten, Service, und Buchungsmöglichkeiten.

Bei der Gestaltung wurde viel Wert gelegt auf eine repräsentative Auswahl von "emotional wirkenden" Bildern, so Mandy Leonhardt. Dazu gibt es kurze, informative Texte, Übersichten, Querverweise und auch Möglichkeit für Internet-Freaks zum längeren Surfen im Oberharz. Die Bilder sind variabel einzustellen und werden zum Beispiel im Winter automatisch durch Schneebilder ausgetauscht, wenn welche da sind. "Es geht immer danach, was will der Gast?", so Leonhardt. Dazu seien Programme geschaltet, welche die Wünsche der Gäste herausfiltern, um dann mit Angeboten darauf zu reagieren.

"Die neue Seite ist flexibler und hat alles, was man heute für den attraktiven Tourismus braucht", so Betriebsleiterin Cathleen Hensel. "Eine Seite auf modernstem Stand", lobte Vize-Bürgermeister Roland Krebs. Die Ausschussmitglieder klatschten Beifall nach der Vorstellung der Website.

Sie wird auch das bereits vorhandene Online-Buchungssystem auf einen neuen Stand heben. Bisher, so wurde informiert, bieten erst 20 Vermieter ihre Gästebetten übers Internet an, 15 stehen dazu bereit. Das soll und müsse sich nach und nach ändern, hieß es. Und nicht nur, weil Gäste zunehmend übers Internet den Urlaubsplatz suchen, vergleichen und buchen, wie Mandy Leonhardt darlegte. Sondern auch aus Gründen der heute unabdingbaren Schnelligkeit.

Sie berichtete von einer Anfrage, nach der dann erst überall hin telefoniert werden musste, um bei fast ausgebuchten Zimmern - wie derzeit auch - noch freie Betten zu finden. Und als diese dann dem Gast gemeldet wurden, hatte der schon woanders gebucht.

Mit im Internet erfassten Betten würde das nicht passieren, vorausgesetzt, der Vermieter pflegt sein Angebot im Netz. Dafür wird ihm Beratung und Hilfestellung gegeben. Die Vermittlungsgebühr von zehn Prozent einer Buchung sei üblich und liege im Vergleich im unteren Bereich. Sie käme durch mehr Gäste bald wieder herein, hieß es weiter. Wer als Vermieter online dabei sein will, sollte sich an die nächst eTourist-Information wenden.

Die neue Seite wird am 30. September freigeschaltet.

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