Von Ivonne Sielaff

Wernigerode l Bis auf den Tannenbaum vor dem Rathaus erinnert in Wernigerodes Mitte nicht mehr viel an das Fest der Feste. Der Weihnachtsmarkt 2014 ist Geschichte. "Wir haben im Laufe des Montags mit dem Abbau begonnen", sagt Ordnungsamtschef Gerald Fröhlich. Trotz der Sturmböen seien die Arbeiten problemlos verlaufen. In diesem Jahr seien wieder Tausende Besucher vom Adventsmarkt begeistert gewesen, sagt Eike Starcke vom Ordnungsamt. Auch ohne Schnee und trotz Regen sei der Markt sehr gut besucht gewesen. "Vor allem die kindgerechte Gestaltung des Nicolaiplatzes und die romantische Atmosphäre vor dem Rathaus wurden gelobt." Die Händler seien ebenfalls zufrieden gewesen. Zum Erfolg des diesjährigen Weihnachtsmarktes hätten die Mitarbeiter des Gartenamtes und des Bauhofs, der Stadtwerke und die Händler beigetragen. "Dafür ein großes Lob", so Fröhlich.

Auch wenn die Feiertage gerade erst vorüber sind, für die Mitarbeiter des Ordnungsamtes ist nach dem Weihnachtsmarkt vor dem Weihnachtsmarkt. "Mitte Januar beginnen die Planungen für das nächste Jahr", informiert der Amtschef. Der 30. April sei der Stichtag für die Bewerbungen der Händler. "Dafür bereiten wir die Ausschreibungen vor."

Dazwischen gebe es nur ein knappes Zeitfenster, um eventuelle Probleme zu lösen. "So müssen wir uns beispielsweise entscheiden, ob das weihnachtliche Geschehen auf die Burgstraße, die Westernstraße und die Marktstraße ausgeweitet werden kann", so Fröhlich. Außerdem werde überlegt, den Weihnachtsmarkt um einen Tag zu verlängern. Das sei ein Wunsch der Hoteliers in Wernigerode. "Für uns ist das ein logistisches Problem." Der Abbau beginne dann einen Tag später. Die Bauhofmitarbeiter hätten gleichzeitig Winterdienstbereitschaft. "Bei starken Schneefällen würde sich der Abbau verzögern." Deshalb müssten die Zeitabläufe geprüft werden.

 

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