Timmenrode l Mit einem recht beachtlichen Ergebnis ist am Mittwochabend die zweieinhalbstündige Blutspendeaktion des DRK im Timmenröder Dorfgemeinschaftshaus zu Ende gegangen. 40 Blutspender aus dem gerade einmal etwa 900 Einwohner zählenden Ortsteil hatten sich angemeldet, am Schluss waren es sogar 42, darunter zwei Erstspender. Ein Spender ist seit drei Jahren dabei, vier machen seit sechs Jahren mit, einer seit zehn und ein weiterer seit 25 Jahren.

Drei bis vier Mal ruft der DRK-Blutspendedienst Niedersachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen/Oldenburg/Bremen (NSTOB) mit seinem Institut in Dessau zu den Spendenaktionen am Fuße der Teufelsmauer auf. Die Timmenröder geben dabei stets tatkräftige Unterstützung bei der Versorgung der Spender. Diesmal waren es Martina Hartmann und Ilka Büchl mit ihrem Sohn Joel. Der heute Zwölfjährige ist vor fünf Jahren eingestiegen und beteiligt sich seither. "Es macht mir immer großen Spaß und ich weiß dass es eine sinnvolle Aufgabe ist, anderen Menschen auf diese Weise zu helfen", sagt der junge Timmenröder.

Seine Oma, die heute 85-jährige Ursula Nachtigall, hatte bereits die Organisation der Blutspende-Helferinnen in ihren Händen. Nun ist dies die ehrenvolle Aufgabe ihrer Tochter Ilka Büchl, die sie mit ebensolchem Eifer übernommen hat wie schon damals ihre Mutter.