Mit einem vielstimmigen Glück auf! ist der Verein der Bergbaufreunde Harz mit Mitgliedern aus der ganzen Region ins neue Vereinsjahr gestartet. Samt Vor- und Rückschau sowie Würdigung des neuen Bergbaudenkmals.

Elbingerode l Der Verein der Harzer Bergbaufreunde hat gerade den 6. Bergbaustammtisch erfolgreich absolviert und sich für 2015 viel vorgenommen.

Über 30 Vorhaben, Vorträge, Exkursionen, Arbeitseinsätze und ein Familienfest am 4. Juli stehen im Programm. Grundlage der Arbeit sind zahlreiche Leistungen im letzten Jahr, wie Vereinschef Harald Müller zur Jahreshauptversammlung vor zahlreichen Gästen im Hotel "Goldener Adler" in Elbingerode deutlich werden ließ.

So wurde die hiesige Bergbautradition 2014 beim Bergdankfest in Bad Grund, in Wettelrode, zum Sachsen-Anhalt-Tag in Wernigerode, beim Bergmannstag in Marienberg und bei anderen Gelegenheiten auch über die Grenzen des Harzes hinaus repräsentiert.

Insgesamt 27 Veranstaltungen mit zusammen 668 Teilnehmern wurden 2014 gemeistert, hob Harald Müller hervor. Darunter Ausflüge, spektakuläre Fachvorträge wie dem zu Taucheinsätzen in gefluteten Schächten und zig Arbeitseinsätze. 18 Bergbaufreunde richteten letztes Jahr schon den Bergbaulehrpfad her. Annemarie und Thomas Müller stellten am Zillierbachstollen eine Hinweistafel in Form einer Dennert-Tanne auf. Und auch das Fundament des neuen Bergbaudenkmals am Büchenberg wurden von Vereinsmitgliedern mit geschaffen.

Mit der würdevollen Einweihung der dortigen drei Stelen für die Gruben "Braunesumpf", "Büchenberg" sowie "Einheit" und des Gedenksteines für die Unfallopfer sei eine lange geplante Würdigung der Bergbautradition Wirklichkeit geworden, so Müller. Er dankte den Sponsoren wie Harzsparkasse und Volksbank Braunlage, aber auch Privatspendern wie Ex-Landrat Michael Ermrich oder Bürgermeister Frank Damsch, die den Bau des Denkmals durch die Arbeitsförderungsgesellschaft Harz ermöglichten. "Immer mit dabei waren Gerhard Rösicke, Herbert Zange und meine Wenigkeit als Ideengeber, Textgestalter, Finanzbeschaffer und Handwerker sowie Erhard Möllenberg mit seinem bergmännischen Fachwissen", sagte Müller und nannte weitere Geehrte (siehe Kasten).

An der Denkmaleinweihung hatten neben viel Politik-Prominenz sechs Bergbauvereine und die Spitze des Landesverbandes teilgenommen. Das Denkmal wird nun, so hieß es mit einem Dankeschön dafür, von Lieselotte und Heinz Bergen ehrenamtlich gepflegt.