Mit vereinten Kräften die Stadt verschönern - das ist das alljährliche Ziel der Blankenburger Kehrwoche. Zur dritten Auflage wurde einiges geschafft.

Blankenburg l Die Autofahrer in Blankenburg haben nicht schlecht gestaunt, als am Sonnabendnachmittag der öffentliche Parkplatz an der Ecke Gartenstraße/Neue Halberstädter Straße plötzlich kein Schlagloch mehr hatte. Endlich wurden die "Krater" aufgefüllt und begradigt. Und nicht nur das. Überall im Stadtgebiet wuselten fleißige Helfer umher, um Grünflächen und Rabatten, Thie- und Stadtpark vom Müll zu befreien. Darunter vor allem die Mitarbeiter des Technischen Eigenbetriebs, aber auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Blankenburg, des Technischen Hilfswerks Halberstadt, Kinder und Jugendliche vom Jugendclub Roh 11, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und einige Freiwillige.

Zwei besonders gelungene Aktionen standen sogar unter künstlerischer Leitung. So hatte sich Kunsterzieherin Maika Sorge mit einer Gruppe die farbliche Gestaltung des Toilettenhäuschens an der Burgruine Regenstein vorgenommen. Airbrusher Mario Lindner zauberte bekannte Sehenswürdigkeiten auf das Trafohäuschen am Alten E-Werk. Beides war in der Vergangenheit immer wieder mit Graffiti beschmiert worden.

Die Initiatoren Karsten Schubert und Andreas Meyer von der "Initiative für Blankenburg" zeigten sich zufrieden mit dem Arbeitseinsatz und dankten allen Mitstreitern. Negativ stieß allerdings sowohl ihnen, wie auch den Helfern vor Ort, auf, dass sich nur wenige Blankenburger Bürger daran beteiligten.

   

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