Wernigerode (isi) l Bei der Stadtratssitzung am Donnerstag, 7. Mai, wird über eine sogenannte überplanmäßige Aufwendung debattiert. Hintergrund ist die Sanierung der Sprungschanze im Zwölfmorgental. In dem Projekt ist die Erneuerung der Anlaufspur enthalten. Wegen des erhöhten Aufwands beim Abriss der alten Unterkonstruktion sowie des schwierigen Untergrunds war der Kauf einer neuen Anlaufspur zurückgestellt worden.

"Ohne diese Spur lässt sich die Schanze jedoch nicht benutzen", hatte Kulturamtschefin Silvia Lisowski bereits im Kulturausschuss informiert. Die alte sei abgenutzt, verschlissen und könne nicht wieder mit der Anlaufläche verankert werden. "Wegen der Förderrichtlinien sind wir gezwungen, so schnell wie möglich fertig zu werden", so Lisowski. Daher lasse sich der Kauf der Anlaufspur nicht mehr aufschieben. Die Kosten von 60 000 Euro könnten aus der Haushaltsstelle für Sportstätten entnommen werden. Für 2015 seien Gelder für die Planung des Sozialgebäudes auf dem Silstedter Sportplatz eingestellt gewesen, die nicht benötigt werden.

Die Sitzung des Wernige-röder Stadtrats findet nicht wie gewohnt im Rathaus statt. Wegen der Bauarbeiten im Festsaal wird die Sitzung ins Audimax der Hochschule Harz verlegt.

Auf der Tagesordnung stehen darüber hinaus der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Aue-Mitte in Reddeber und die Nutzungsordnung der städtischen Sportstätten. Beginn ist um 17.30 Uhr.