Die Kandidaten gehen in den Endspurt - Sonntag wird neben dem Landtag erstmals auch ein Bürgermeister der noch jungen Stadt Oberharz am Brocken von deren Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt.

Stadt Oberharz. Nur noch drei Tage, dann haben die 10 797 Wahlberechtigten (ab 16 Jahre) in den zehn Orten der Stadt Oberharz am Brocken das Recht, den neuen hauptamtlichen Bürgermeister für die 12 000-Einwohner-Kommune zu wählen.

Die drei Kandidaten dafür gehen in den Endspurt, alle sind in der Region bekannt, waren beziehungsweise sind Bürgermeister und rufen unabhängig von der Wahlentscheidung alle Berechtigten auf, ihr Wahlrecht wahrzunehmen.

Während Frank Damsch und Heiko Kaschel Sonntag auch sich selbst wählen können, muss Reiner Mämecke darauf verzichten. Er kann im Wohnort Allrode nur den Landtag mitwählen. Er hat damit zwar eine Stimme weniger als seine Mitbewerber, ausschlaggebend scheint das nicht zu sein.

Wie sich überhaupt nach Meinung vieler bisher kein Trend für einen Durchmarsch dieses oder jenes Anwärters abzeichnet. Damit riecht es nach Stichwahl. Die kommt zustande, wenn keiner der drei mehr als 50 Prozent erreicht. Für den Fall ist ein neuer Wahlgang am 3. April vorgesehen.

Doppelt zur Wahl geht indes der scheidende Amtsinhaber Andreas Flügel. Er wählt im Wohnort Blankenburg den Landtag mit und macht dann in Elbingerode vom Wahlrecht bei der Bürgermeisterwahl Gebrauch, wie er gestern sagte.

"Ich werde meine Stimme einem der drei Kandidaten geben", so Flügel gegenüber der Harzer Volksstimme, er behielt aber für sich, wem. Er rechne mit einer Stichwahl, so der Stadtchef: "Wobei - der Oberharz ist ja auch immer für eine Überraschung gut, Sonntag-abend wissen wir mehr."

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