Wasserleben (jni). Mit einem guten Besuch hatte der Vorstand des Wasserlebener Heimatvereins zur Premierenvorstellung der Heise-Chronik (wir berichteten) gerechnet. Deshalb wurden im größten Raum des Gutshauses etwas mehr als 50 Plätze an der Kaffeetafel eingedeckt.

Doch die Resonanz war nach dem Volksstimme-Beitrag vom Freitag riesig. Grob geschätzt wurden mehr als 70 Interessenten gezählt. Und diese kamen nicht nur aus Wasserleben, auch Heimatfreunde aus Abbenrode, Veckenstedt und anderen Nachbarorten waren neugierig, was der ehemalige Lehrer Heise an geschichtlich Interessantem der Nachwelt hinterlassen hatte. Die Organisatoren und Helfer mussten somit die erste öffentliche Vorstellung der Wasserlebener Ortschronik vom Vorraum und zumeist im Stehen verfolgen. Im Veranstaltungsraum selbst waren alle Plätze belegt.

"Die Stehplätze nehmen wir gern in Kauf. Wir wollten die Leute für unsere Arbeit interessieren, und das ist uns gelungen. Allerdings müssen wir uns für spätere Veranstaltungen wohl nach einem neuen Domizil umschauen", schmunzelte Hans-Georg Krasberg, der Vorsitzende des Heimatvereins.

Daher sei auch verraten, dass es künftig weitere Vorträge dieser Art geben wird. Wann und wo dies sein wird, ist in der Volksstimme zu lesen.