Die Landschaft von etwa 60 Säcken voller Müll befreit und einen Baum gepflanzt – Das ist das Ergebnis der traditionellen Umwelteinsätze in Elbingerode und Elend. Auffällig dabei: Im Bereich Eggeröder Brunnen lagen sehr viele Autoreifen.

Elend/Elbingerode (gbr/lme/bfa). Der Wald und die Wandergebiete werden derzeit Dank vieler fleißiger Harzfreunde wieder sauber. Jung und Alt zieht derzeit vielerorts aus, um den Winter- und Wohlstandsschmutz auszukehren.

In Elbingerode und in Elend ist das seit langem eine feste Tradition. Letztes Wochenende rafften sich um die 60 verantwortungsbewusste Oberharzstädter wieder auf, um Unrat aus der Umwelt zu entfernen.

Auffallend viele abgefahrene Autoreifen hatten unbelehrbare Mitbürger an den Waldwegen um Elbingerode entsorgt. Besonders an der Waldstraße zum Eggeröder Brunnen mussten sie mühselig gesammelt und zur Trecktalstraße gebracht werden. Fleißige Müllsammler des Harzklubs-Zweigvereins Elbingerode übernahmen diese undankbare, aber wichtige Aufgabe.

Etwa 30 Harzklubler und Einwohner waren dem Aufruf zum diesjährigen "Tag des sauberen Waldes" gefolgt. Insgesamt sammelten sie entlang der Wanderwege aus Wald und Feld des Betreuungsgebietes 40 Säcke voller Wohlstandsmüll. Auch die Parkanlage "Verschönerung" und das Umfeld der Christinenteiche wurden gesäubert. Hier lagen besonders viele Getränkedosen, Flaschen und Fast-Food-Verpackungen.

Die prallen Säcke wurden schließlich von Mitarbeitern des Landesforstbetriebes entsorgt. Im Vorfeld der Aktion am Wochenende hatten einige Harzklub-Vorstandsmitglieder schon am Schützental hinter dem früheren "Stadt Hannover" für Sauberkeit gesorgt. Auch dort musste ein ganzer Berg Müll entsorgt werden.

Etwas weniger Unrat als in den Vorjahren fanden dagegen die 21 Harzklubler, Einwohner um Ortsbürgermeister Carsten Brett und Feuerwehrmitglieder in Elend bei ihrem Umwelttag, ebenfalls letzten Sonnabend.

"Aber das soll für uns nicht heißen, dass wir nachlassen, unsere Umwelt zu schützen und den Harz für unsere Bürger und Gäste attraktiv zu machen", sagte Harzklubzweigvereinschef Karlheinz Brumme. Außerdem - auch hier kamen wieder etliche Säcke voll Müll zusammen.

Gemäß der Tradition in Elend wurde die Natur nicht nur gesäubert, sondern auch etwas vermehrt. Gemeinsam mit Revierförsterin Grit Defourny wurde ein Baum des Jahres, eine vom Forstbetrieb Oberharz gesponserte Elsbeere, im Ort gepflanzt. Allen Helferinnen und Helfern in Elbingerode und Elend, dort vor allem dem Bauhof, wird für den Einsatz herzlich gedankt.

   

Bilder