Es schwimmt im Bächlein helle nicht nur eine muntere Forelle, wie ein Lied besagt: 5000 Jungfische hat der Angelsportverein Oberharz gerade ausge setzt und vermehrt so den heimischen Bestand. Eine Kontrolle ist geplant, der Kormoran nistet nun an den Stausseen, wurde beobachtet.

Königshütte. "Es war ein Kommen und Gehen, schön über den Tag verteilt, und 5000 kleine Harzer Bachforellen sind jetzt in den Oberharzer Gewässern", schätzt Matthias Winkelmann vom Angelsportverein Oberharz ein.

Die Angler hatten unlängst zum öffentlichen Freilassen der jüngsten Forellenzucht ans Bruthaus in Königshütte eingeladen und guten Zulauf erhalten. Der Fliegenfischer- und Gewässerschutzverein Bodetal aus Altenbrak war zum Fachsimpeln gekommen, ebenso Fischfreunde aus der Umgebung und auch etliche Gäste, die keine Angler sind, wie Winkelmann erfreut informierte.

So konnten sich Experten und Laien über den nach Meinung der Fischfreunde sehr guten Zustand der Forellenzöglinge dieses Jahr überzeugen, lernten die Hegearbeit der Angler kennen und sahen, wie sich Fischlein freischwimmen.

In mehreren Etappen und an verschiedenen Stellen von Bode und Zuflüssen wurden bis Dienstag ungefähr 5000 Harzer Bachforellen ausgesetzt.

"Wir hatten bei der Brut kaum Verluste und hoffen, dass viele Fische durchkommen", so Winkelmann weiter. Der Kormoran als fleißiger Fischfresser sei von den Zuflüssen an die Stauseen gezogen, wo er nun niste, wie beobachtet wurde. Der Vogel werde wohl zum Dauerthema. Demnächst will der Angelsportverein Oberharz genauer prüfen, wie groß der Fischbestand in den heimischen Fließgewässern zurzeit ist.

Bilder