Wernigerode ( ru ). Die Wernigeröder können der Stadtreinigung die Arbeit erleichtern, indem sie das Streugut auf Straßen und Wegen zusammenkehren und es dann in die Mülltonne kippen. Mit dieser Empfehlung von Wolfgang Patzina ( Volksstimme vom Mittwoch ) sind Volksstimme-Leser nicht einverstanden.

Für Frank Schulze beispielsweise ist diese Anregung ein " sorgloser Umgang mit Steuergeldern ". Der Leiter des Bauhofes sollte sich Gedanken machen, wie der Splitt aufbereitet werden könne, um ihn im nächsten Winter wieder zu verwenden. Gleiches schlägt auch Ingeborg Schmidt vor. Beide verweisen auf Kommunen, die das Streugut nicht als Sondermüll entsorgen, sondern sieben und waschen, " und so eine Menge Geld sparen ".

Für die Aufregung habe Rathaus-Dezernent Volker Friedrich Verständnis : " Doch die Kosten, das Streugut von einer Fachfirma aufbereiten zu lassen, sind höher, als neues zu kaufen. Es ist leider so. " Gartenamtsleiter Frank Schmidt ergänzte : " Es selbst zu sieben und zu reinigen, dafür fehlt uns die Lagerfläche und auch entsprechende Technik. "