Wernigerode ( afi ). Schnee und Kälte haben die Blutspender nicht stoppen können : 148 Frauen und Männer haben in der Harzblickschule etwas von ihrem Lebenssaft abgegeben. Sie, darunter fünf Erstspender, wurden von neun ehrenamtlichen Helferinnen umsorgt. DRK-Mitarbeiterin Irene Oels konnte fünf Frauen und Männer für eine " runde Zahl " an Blutspenden ehren. Allen voran Hans-Peter Hinz, der 1970 im Elektromotorenwerk erstmals von seinem Lebenssaft gegeben hatte. Er selbst habe noch nie eine Bluttransfusion benötigt, sagte er während der Ehrung für seine 140. Spende. So lange wie es ihm gesundheitlich möglich sei, wolle er weiter von seinem Blut geben.

Der WernigeröderAndreas Herbst erhielt für die 75. Blutspende ein Geschenk, Heidemarie Gehrmann wurde für die 50. Blutspende ausgezeichnet. In der Lehre hatte die frühere Krankenschwester und jetzige Rentnerin mit dem Spenden begonnen. Wie wichtig das ist, hatte sie nach einer Operation selbst erlebt. Die Klavierlehrerin Annette Ruß und ihr Mann, der EDV-Fertigungsleiter Martin Ruß, waren aus Darlingerode zum Blutspenden gekommen. Beide wurden für ihre jeweils 50. Blutspende ausgezeichnet. Annette Ruß sagte, dass ihr eine Blutübertragung bereits das Leben gerettet habe. Sie habe am eigenen Leib erlebt, wie lebensrettend Blutspenden sei. Sie wolle deshalb anderen Menschen so lange mit ihrem Blut helfen, so lange es ihre Gesundheit erlaubt.