Reddeber. Monatliche Veranstaltungen und mindestens drei Halbtagsfahrten plant der Seniorenclub Reddeber in diesem Jahr.

Das beschlossen die Mitglieder bei ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung. Vereinsvorsitzender Horst Schädel dankte den sechs weiteren Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement im Vorjahr und bat um die Unterstützung von Spendern. Ausufernde Kosten würden es immer mehrerschweren, ein abwechslungsreiches Vereinsleben zu organisieren, bedauerte Schädel und nannte dafür Beispiele. Habe der Seniorenclub kurz vor Einführung des Euro für eine Halbtags-Busfahrt noch etwa 180 DM aufwenden müssen, seien es jetzt zwischen 250 und 290 Euro. " Ohne Sponsoren geht fast nichts mehr ", resümierte Horst Schädel. Der Vorsitzende erinnerte die Geschäftsführer der Unternehmen daran, dass sie selbst einmal alt seien und es dann vielleicht auch begrüßen würden, in der Gemeinschaft etwas zu erleben. In der Zeit seit der Währungsumstellung sei der Mitgliedsbeitrag von einst vier DM auf drei Euro gestiegen. Horst Schädel informierte, dass der Seniorenclub den " Hut " auf hat, wenn das örtliche Dorfgemeinschaftshaus von Vereinen oder anderen Gruppen gemietet werden soll. Nach dem Ausscheiden eines Mitglieds und eines Neuzugangs zählt der Club weiter 46 Mitglieder.

Bürgermeister Reiner Oppermann dankte der Vereinigung für das Engagement im Ort. Gleichzeitig würdigte er die gemeinsamen Veranstaltungen des Seniorenclubs mit der Kindertagesstätte und der freiwilligen Feuerwehr.

Er informierte zudem, dass die Vereinsförderung in Reddeber für die Jahre 2010 und 2011 auf 2000 Euro festgeschrieben wurde. Das sei deutlich mehr als bisher. 2009, dem letzten Jahr der Selbständigkeit, habe die verschuldete Gemeinde lediglich insgesamt 600 Euro für die Projekte der Vereine ausgeben können.