Wienrode. Über einen Scheck in Höhe von 150 Euro haben sich gestern die Schulleiterin der Wienröder Förderschule, Christa Hartmann, die pädagogische Mitarbeiterin Beate Bröde sowie die Kinder der Flötengruppe gefreut. Das Geld gespendet hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Steppuhn. Bezahlt werden sollen damit unter anderem Flöten, Notenständer und Hefte, erläuterte Bröde, die auch mit dem Büro des Bundespolitikers in Kontakt getreten war.

Beate Bröde sei seit diesem Schuljahr als Mitarbeiterin an der Förderschule in Wienrode angestellt, erklärte die Schulleiterin. Sie habe sich mit einem Flötenkurs in das Fach " sonderpädagogische Schwerpunktgestaltung " einbringen wollen. Was dazu aber fehlte, führte Hartmann fort, seien die Instrumente gewesen. Darum habe sich Bröde in Eigeninitiative an den Sozialdemokraten gewandt und um Hilfe gebeten. Hartmann : " Sie hat goldrichtig gehandelt. "

Das mache er häufiger, erklärte Steppuhn seine schnelle Unterstützung und fügte an : " Nicht nur in Wahlkampfzeiten. " Das Geld stamme aus seiner privaten Tasche, setzte der Politiker nach. Er habe sich zum Ziel gesetzt, jeden Monat 500 Euro zu spenden – und das überwiegend für Kinder- und Jugendarbeit. Andreas Steppuhn : " Wenn es um Kinder- und Jugendarbeit geht, dann hängt mein Herz dran. "

Des Weiteren bot er der Schulleiterin an, zum bundesweiten Vorlesetag die Einrichtung wieder zu besuchen und den Kindern nicht nur vorzulesen, sondern auch etwas über Politik zu erzählen.