Wernigerode. " Auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Unbekannten ", so lautete das Motto des diesjährigen " Äktschentages " am Bauwagen im Stadtfeld. Dazu fanden sich am Montagmorgen um 10 Uhr 59 Kinder auf der großen Wiese unterhalb der Jakobs-Straße in Wernigerode ein.

Zu Beginn wurden Gruppen mit Hilfe des sogenannten " Atomspiels " gebildet, bevor die " Ermittlungen " begannen. Unter anderem mussten die Mini-Detektive auf sogenannten Suchbildern bestimmte Gegenstände erkennen, Zeugen befragen und den Tatort unter die Lupe nehmen. An mehreren Stationen, die auf der Wiese aufgebaut waren, wurden die Mädchen und Jungen mit Hinweisen zu gesuchten Person versorgt, wie zum Beispiel : " goldener Ring auf dem Mittelfinger " oder " Stofftaschentuch ". Die Gruppe, die am besten kombinierte und das Rätsel löste, durfte einen schwarzen Tresor öffnen, der Leckereien und etwas zum Spielen enthielt. " Die Freude auf der Seite der Gewinner war groß, aber auch die anderen Teilnehmer gingen nicht leer aus und bekamen ebenfalls Süßigkeiten ", sagte Bauwagen-Leiterin Barbara Cöster. Zum Mittag gab es Würstchen für alle, und gegen 13 Uhr neigte sich ein ereignisreicher Vormittag dem Ende zu.

Organisiert wurde der Erlebnistag von der Gemeindepädagogin Michaela Beutel, Barbara Cöster und Ulrich Poser, Leiter der Jungen Gemeinde. Der " Äktschentag " findet jährlich in den Sommerferien immer unter einem anderen Motto statt. Er ist Bestandteil des Bauwagen-Projektes, das schon seit 2001 existiert und von der Johannis-Kirchgemeinde betreut wird. Immer von Mai bis Oktober ist der bunte Bauwagen jeweils dienstags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Sozialarbeiterin Barbara Cöster bietet dort zusammen mit einem Praktikanten im Freiwilligen sozialen Jahr einen Treffpunkt für Kinder bis zu 12 Jahren an. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, sich auszutauschen, über Sorgen zu sprechen, aber auch zu spielen, zu basteln und zu feiern.